
Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.
Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.
Archiv für June, 2008
27. June 2008
Gestern nach dem ich den Bericht „Der Geist des Geldes“ gesehen habe und heute ein Bericht über „Lancaster County “, frage ich mich, ob die Globalisierung als Heilmittel für stetiges Wirtschaftswachstum ist.
Regionale Währungen in Deutschland führen zu bessere Wirtschaft der teilnehmenden Gemeinden.
Silvio Gesell’s Modell des fließenden Geldes hatte schon damals in der österreichischen Gemeinde
Wörgl für weniger Arbeitslosigkeit bessere Lebensqualität geführt, jedoch wurde durch den zweiten Weltkrieg und der österreichischen Nationalbank die Weiterentwicklung auf andere Gemeinde gestoppt. Heute treffen sich Gemeinde, Regionen an Kongressen und tauschen sich über ihre Erfahrungen über die „Regios“ aus. Ganz nach dem Wörgler Freigeld, erreichen Sie für ihre regionale Wirtschaft bessere Verhältnisse. Ist das ein Anzeichen dafür, das Euro und der Versuch von Regierungen und EU der falsche Weg ist? Muss man als europäische Gemeinde sich zusammenschließen, um international konkurrenzfähig sein? Anscheinend gibt es ein Trend zur Lokalisierung.
Ein kleiner Staat, kapselt sich technisch ab. Kein Strom, keine neuen Technologien werden genutzt. Fast nur primär Wirtschaft wird betrieben, um sich selbst und die Gemeinschaft zu versorgen. Der positive Effekt zeichnet sich dadurch aus, dass ihre eigenen Produkte viel günstiger sind und auf dem Markt an den Mann kommen. Auch die Aufmerksamkeitsökonomie lässt nicht auf sich warten. Zahlreiche Touristen besuchen die Gegend, um sich von den „Amish“, so nennen sich die Bewohner, der Nachfahren von dem Auswanderer Jakob Ammann. Eine prosperierende Wirtschaft ganz ohne neue Technologien. Wie ist das zu erklären, dass die ganze Welt schneller wachsen, expandieren will und kleine Wirtschaftsinseln sich trotz allem bewähren. Den Menschen geht es gut und mehr brauchen sie nicht. Fließendes Geld, das verfällt wie jedes primäre Gut. Traditionelle Arbeit, die keine Stagnation bedeutet. Und alles führt trotzdem zu Wachstum, natürliches Wachstum. Langsam aber stetig.
Mehr Infos unter:
Wörgler Freigeld
Das sagt Wikipedia zu Wörgl
Was sagt Wikipedia zu Amish
Youtube video über “Amish Way of Life”
25. June 2008

Heute mal wieder was von einem Streamingangebot. Es ist auch wieder eher als Aggregator anzusehen, wie Quicksilverscreen. Jedoch hat videogold.de sein Schwepunkt auf Dokumentarfilme gelegt Interviews. Inhaltlich nähert es sich wohl an ARTE und ist nicht für den Mainstream gedacht. Kultur und Kunst nehmen ein großen Anteil an.
VideoGold.de ist ein freies Gemeinschaftsprojekt. So nennen Sie sich. Der erste Eindruck des Programminhaltes, als stehe hinter der videogold.de eine Gruppe an 68er verbliebende, die durch die Selektion von medienkritischen, gesellschaftskritischen Inhalten, den Besuchern Vergessenes, Verborgenes wieder bewusst zu machen. Während ich hier schreibe schaue ich mir “Geist des Geldes” an.
Hier gehts zur kostenlosen online Filmvideothek videogold.de
24. June 2008
Habe vorgestern mit dem Buch “Linked” von Albert Lázsló Barabáso begonnen. Die ersten 40 Seiten zeigen schon deutlich, das Social Networking kein Phänomen der Neuzeit ist. Es werden Professoren, Schriftsteller, Mathematiker erwähnt, die sich zu Beginn und Mitte des 20. Jahrhunderst mit Vernetzung beschäftigt haben.
Mir scheint, dass dieses Buch eine Inspiration für die Gründer von XING (ehem. openBC), A Small World sind. In den ersten Kapiteln wird eine Studie von einem Professor Milgram von Harvard vorgestellt. Der wissen wollte über wieviele Knoten, Menschen miteineander verbunden sind. Er hat über 140 Briefe an zufällige Adressaten geschickt, die jeder folgenden Inhalt hatte:
“How to take part in this study”
1. “Add your name to the roster at the bottom of this sheet, so that the next person who recieves this letter will know who it came from”
2. “Detache one postcard. Fill it out and return it to harvard university. No stamp is needed. The postcard is important. It allows us to keep track of the progress of the folder as it moves toward the target person.”
3. “If you know the target person on a personal basis, mail this folder directly to him (her). Do this only if you have previously met the target person and know each other on a first name basis.”
4. “If you do not know the target person on a personal basis, do not try to contact him directly. Instead, mail this folder (postcards an all) to a personal aquaintance who is more likely than you to know the target person. You may send the folder to a friend, relative or aquaintance, but it must be someone you know on a frist name basis.”
Seine Auswertung haben ergeben, dass jeder Mensch mit durchschnittlich 5.5 Knoten miteinander verbunden ist. Parallel dazu gab es eine Ungarische Schriftstellerin Karinthy, die in ihrem Buch “Chains” etwas Ähnliches beschrieben hat.
“To demonstrate that people on Earth today are much closer than ever, a member of the group suggested a test. He offered a bet that we could name any person among earth’s one and a half billion inhabitants and through at most five aquaintance, one of which he knew personallay, he could link to the chosen one,”
Weiterhin baut er diesen Gedanken mit dem Internet auf. Wie Websiten miteinander verlinkt sind. Und wie es möglich sei, jede Website von einer Website aus zu gelangen. Laut einer Berechnung, solle nach dem Stand der weltweiten Internetseiten, als das Buch verfasst wurde, 19 Klicks zwischen einer zufälligen Website und einer Zielwebsite. Zu Berücksichtigen ist dabei, dass jeder Klick n-Websiten durchzuklicken sind, so dass man bei dem damaligen Stand 300 Millionen Jahre alles Dokumente durch klicken musste um am 19. Knotenpunkt die Zielseite zu erreichen.
In dem Buch wird sogar das Wort “small world” genutzt. Eine große Welt die durch den sozialen Netzwerk zu einer “virtuellen” kleine Welt zusammen schrumpft.
Bin gespannt was noch weiter in dem Buch kommt. Stay tuned…
22. June 2008
Ich sitze gerade auf dem Vorplatz des Salzburger-Hauptbahnhofs und habe endlich den Rest von Kevin Kelly’s NetEconomy fertig gelesen. Es sind noch genau 1 Stunde bis der Zug weiter fährt nach Wien. Der Platz hier in Salzburg ist relativ leer, dafür dass die EM zur Zeit läuft. Rechts von mir sitzen zwei Security-Leute vor dem FanCity Häuschen. Hinter mir sitzen Italiener und disktieren. Asiatische Touristen schauen mich beim Passieren fragwürdig an. Sitze mit dem Laptop hier ohne Internet. Ah… habe gerade ein paar offene Access-Points gefunden. Mist. Leider von A1 und gebührenpflichtig. Gleich das nächste testen. Erfolgslos.
So jetzt mal zum BarCamp Salzburg. Das ARGEkultur, ist anscheinend ein Punkt von interkulturellem Austausch. Da nachdem ich aus der ARGEkultur heraus kam, wimmelte es von Indern, Türken, Afros, Tänzer in traditionellen Trachten, Leute saßen an Biergarnituren und redeten. Wie eine rießige Familie feierten sind gemeinsam.
Im Keller von der ARGEkultur, gab es das Studio. Eine Bühne und zwei Ecken zum Sitzen. Alles sehr dunkel gehalten. Die Wände sind schwarz, die Möbel sind schwarz. Als ich ankam, musste ich erst mal nachfragen wo das BarCamp statt findet. Zufälligerweise kam mir ein sympathischer Kollege in Barfuss und Cappy entgegen. Übrigens, es war verdammt heiß in Salzburg. Hoffe die Kollegen in Furtwangen haben da auch so viel Glück.
Verschwitzt kam ich also im Studio der ARGEkultur an. Der Kollege sah mein riesigen Koffer und zeigte mir den Fahrstuhl. Unten angekommen, war alles sehr familiär. Kein Förmlichkeiten, keine Nadelstreifenanzüge, keine Agenda. Wir haben uns kurz vorgestellt. Die Jungs von subnet.at haben noch etwas am W-Lan gearbeitet. So dass wir nicht wie geplant um 14:00 Uhr mit den Sessions starteten.
Eine offizielle Vorstellungsrunde und danach mussten wir doch noch eine Agenda aufstellen. Da es nur die Bühne gab. So dass keine parallele Sessions ablaufen konnten. Verglichen mit Salzburg, war die Zeppelin Universität purer Luxus. Nicht dass ich hier die ARGEkultur abwerten möchte. Ganz im Gegenteil. Es war authentischer. Sagen wir mal „back to the roots“. Es hätte nur noch eine Wiese gefehlt, auf welcher unsere Zelte stehen. Es wurde auch in der Vorstellungsrunde gefragt, ob man etwas vorstellt. Ich hatte das Gefühl, dass bei denen, die keine Sessions vortragen, eine leichte negative „Schwingung“ von subnet.at aus kam. Vielleicht auch eine falsche Wahrnehmung von mir, weil alles so schwarz war
Nun zu den Sessions. Am Interessantesten fand ich die folgenden Themen:
Selbstorganisation von Axel Baumgartner, der selbst bei subnet.at tätig ist. Er stellte seine Kernthema wirklich klar und deutlich vor. Es geht um die Selbstorganisation von Systemen. Er zog die Systemtheorie herbei und erklärte einfach die Frage wie man alles mit Selbstorganisation beantworten könnte. Universum, Existenz, Autostaus, Vogelschwärme oder Fischschwärme hat er als Beispiele genommen. Mit einem Tool namens NetLogo vom Massachusetts Institut of Technology, hat er Verhalten von Systemen visualisiert. Dieses Tool lässt durch leichte Parameter Veränderungen Ameisen verwirren, Glühwürmchen im Akkord glühen, geordnete Vogelschwärme bilden.
Obwohl alles irgendwie chaotische Systeme sind kann eine Ordnung sich aus diesem Chaos bilden.
Tipping Point, Attraktor und was noch für Fachwörter da aufgetaucht sind. Es hatte alles irgendwie seine Zusammenhänge. Und vor allem, ich habe endlich das Wort gefunden, dass meine Gedanken von Biotechnologie, Netzeffekte erklärt. Es ist Selbstorganisation. Kevin Kelly hat es zufälligerweise auch in seinem Buch erwähnt. Das Phänomen der Rückkoppelung, ist ein Resultat der Selbstorganisation. Das allgemein Wort für Ergebnis der Selbstorganisation nennt Axel und die Vertreter der Selbstorganisation als „Emergenz“. Das System ist dezentral gesteuert und definiert durch seine Existenz sich selbst. Und da kommt auch zufälliger Weise wieder Niclas Luhmann. Der ebenso eine Systemtheorie in der Gesellschaft, Medien, Kommunikation anwendet. Und genau so auf das Prinzip Rückkoppelungseffekte eines Systems eingeht, wie die der Selbstorganisation.
Mit den Modellen, Erklärungsmodellen sehe ich, dass diese auf das Verhalten von Social Communities anwendbar sind. Es handelt sich um Netzwerke, Verhaltung der „Masse“. Ist es wichtig zu wissen was der Einzeln in einer VC denkt, welche intrinsische Motivation er hat? Könnte man einen VC-Teilnehmer nicht auch auf einzelne Variablen wie eine Ameise, Vogel, Fisch oder einen Planeten herunter brechen.
Ich muss zur Zeit eine Präsentation über die kritische Masse von Virtual Communities vorbereiten.
Und diese medienökonomisch und mediensoziologisch erklären. In Metaphern gesprochen, dann könnte ich doch einfach die Dufstoffweitreiche erhöhen, oder die Sichbarkeit von VC-Teilnehmern für andere VC-Teilnehmer erweitern. Die Frage, wo liegt in einer VC der Tipping Point? Ich denke es sind die verschiedenen Möglichkeiten der Kommunikation. StudiVZ, Facebook und & Co. Sind meiner Meinung nach, weil sie den Nutzer unterschiedliche Kommunikation-tools zur Hand geben, um miteinander und über sich selbst zu kommunizieren. Bilder, Mail, Ajax Chat, Pinnwand, Personen Tagging. Alle sind Interaktionsmöglichkeiten und verbunden mit einem gleichem Interessenkreis wie Studenten, Freunde, Berufstätige, Absolventen entsteht ein Multiplikator-Effekt, der die erfolgreichen Social Communities so weit gebracht haben.
So nenne ich es hier mal eine multilateraler Kommunikationszugang und Interessenüberlappungen sind beteiligt am Erfolg von VCs.
Ich bin ein Freund von Einfachheit. Auch wenn es manchen zum Ohr heraus quillt. Wieso müssen Wissenschaften alles so kompliziert erklären? Neuronal, sozial, wirtschaftlich, psychologisch und wie man Verhalten noch so erklären kann. Der Mensch ist ein Ergebnis der Evolution. Und die Evolution ist eine Emergenz der Selbstorganisation der Natur. Und somit stelle ich hier die These in den Raum, dass soziale Netze ob im Internet oder in der realen Welt auf Basis der Selbstorganisation zu erklären sind.
Weiter Themen: werde ich die Tage einstellen, wenn ich etwas mehr Zeit habe. Bilder folgen auch noch.
19. June 2008

Gestern (17.06.2008) habe ich auf gulli die Nachricht in dem der Name des Anbieters Zattoo auftauchte. Zattoo stellt ein eigenen Client zu Verfügung mit dem man über das Internet einige Fernsehsender wie z. B. Arte, Phoenix, ARD, ZDF, Al Jazeera uvm erreicht. Das Streaming-Bild scheint CIF (352 × 288) zu sein. Laut der Meldung auf Gulli handelt es sich hier nicht um ein Broadcaster sondern um eine Peer-to-Peer Lösung. Ich würde gerne wissen wie das funktioniert. Wenn ich hier in der WG ein Sender anschaue, mein WG-Kollege im anderen Zimmer auch den gleichen, so müsste bei Beginn der Auswahl des Senders, der Client gleich als Server dienen. Ein Broadcast des Zattoo-Clients in das Netzwerk sucht nach ein anderen Zattoo-Server/Client. Wenn einer da ist und der dem anderen sagt, hey hier ich habe ein Datenpaket, das du auch brauchst, dann kannst du das von mir haben. So muss die Anfrage nicht wie in einem Router weitergereicht werden. Naja, genug der technischen Gedanken.
Für den Anfang, finde ich reicht die Qualität für mein Laptop aus. Kaum Pufferlatenzen. Der Sound ist gut. Da ich kein Fernseher habe, ist das für eine gute Alternative. Hier ein Screenshot vom Client.

Weiterhin ist auch noch ein gutes Feature, das man mit einem Klick auf das Icon auf der rechten unteren Ecke, ein Fernsehprogramm für die nächsten Stunden angezeigt bekommt. Über alle Sender, die zu Verfügung stehen.

Allgemein für eine erste Betaversion, ist das schon mal sehr ansehnlich.
Mehr infos unter: http://zattoo.com/de
Den Client kann man unter http://zattoo.com/de/download/windows
herunterladen. Für Linux und Mac OSX gibt es auch einen eigenen Client.
Leider muss man sich voher registieren, um den Client nutzen zu können. Aber das ist auch schnell getan. Pflichtangaben sind nur eine E-Mail Adresse und dein Passwort. Restlichen Daten sind kein Muss.
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