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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
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Eben hat mein WG Freund Sandro mit ein Video gezeigt von einem BMW Car Concept. Einfach genial.
Schon damals als ich mein Praktikum in einem Industrie-Design Studio gemacht habe, stand ich vor einer Aufgabe eine Lösung für eine Zahnpastertube zu machen. Jeder kennt es, wenn ich ein meine Zahnpastertube nach der Benutzung nicht richtig schließe oder der Deckel abhanden kommt. Am Ende bleibt immer etwas Zahnpasterrückstände an der Tubenöffnung. Es trocknet, es wird hart und dieser Vorgang wiederholt sich mehrmals. Bis ein dicker Böbbel vor der Öffnung ist und man diesen entfernen muss.
Ich habe meinen Bruder gefragt, der Chefdesigner bei Braun ist. Und damals hatte er mir schon gesagt, schau was die Natur für Mechanismen hat, die das gleiche Problem lösen. Einfach aber genial, musste ich an das Ende des menschlichen Verdauungstrakt denken. Der Muskel an unserem After, dieser Mechanismus ist doch ideal dafür. Leider hat man in seinem Praktikum nicht das Werkzeug und hatte auch noch keine Ahnung von Patenten, Markenamt etc. So wurde es nur zu einem Konzept. Jahre später habe ich diese Idee bei Honigtuben wieder getroffen und ähnliches auch bei Zahpastatuben.
Aber was ich hier eigentlich zeigen möchte, ist das Prinzip die Biologie in die Technik zu transferieren. Bionik, Biotechnologie oder Vivisysteme wie es Kevin Kelly in seinem Buch “Der zweite Akt der Schöpfung, Natur und Technik im neuen Jahrtausend”, 1994, Fischer nennt. Immer wieder und vor allem häufer treffe ich auf diesen Punkt. Und heute kam das BMW Gina Light Visionary Model in mein Leben. GINA ist ein Acronym. G steht für Geomotrie und Funktion, N für ein unendliche Zahl und A für Adaption. Hier ein Video von BMW-web.tv
Die Haut. Bei Mensch und Tier, das vor Außeneinwirkungen schützt. Es wächst mit. Es erneuert sich, passt sich an die Umgebung an. Wird braun, wenn es in der Sonne ist. Und all die Funktionen die Sie noch einnimmt. BMW zeigt in diesem Modell ein Pradigmenwechsel im Design von Autos.
Warum muss ich Metall nutzen für die Außenschale?
Warum muss alles hart und statisch sein?
Ich bin überwältigt!!!
Schon ein chinesisches Sprichwort sagte sinngemäß “Bewege dich wie ein Grashalm im Wind, sonst bricht der Wind dich. ” Wobei dieses hier eher auf den Charakter einer Person anzuwenden ist. Aber sehr oft wird im Chinesischen Metapher aus der Natur genommen. Die Technik lernt auch hier von der Natur und nutzt Metaphern für sich. Weiter so. Vielleicht wird aus der Menschheit doch noch was.
Nachtrag vom 20.06.2008:
Ich heute Corporate Language. Hier wurde eine BMW Anzeige über die Eröffnung des BMW Museum ins München diskutiert. Dabei habe ich das GINA Light Konzept erwähnt. Ein Kommiliton hat mich darauf hingewiesen, dass das Auto schon 2001 entwickelt wurde. Jedoch seit dem nie die Öffentlichkeit gesehen hat. Im Zuge der Erföffnung des Museums wurde GINA wieder aus dem Keller geholt. Wer weiß, was die anderen Automobil-Hersteller noch so im verstaubten Regal haben. Was ist in den 7 Jahren alles noch passiert. Haben Sie schon fliegende Autos? Oder gibt es noch Autos, wie wir sie uns heute vorstellen?
… in seinem Programm. Ein Algorithmus, eine Crawler sucht nach Gefühlen im Internet. Vor allem auf Blogs sucht diese Software nach “I feel, I am feeling”. Diese Gefühle werden in einer Datenbank gespeichert und in einer originellen, schönen Weise visualisiert. Dieses Video ist mir wieder eingefallen als ich vorhin das Video vom Eclipse Project gepostet habe. Auch hier viel Vergnügen.
So es steht nun definitiv fest. Am Samstag morgen geht es um 7:20 Uhr los zum Barcamp Salzburg. Knapp 6 Stunden Zugfahrt von Donauesching bis zum Hauptbahnhof Salzburg. Danach muss ich dann den Weg zur ARGEkultur noch finden. Google Maps zeigt 3,2 km an.
Bis heute sind noch nicht sehr viele Teilnehmer angemeldet. Aber in einer gemütlichen Runde zur diskutieren, sich inspirieren zu lassen ist auch was schönes. Das Barcamp Salzburg wird von subnet.at veranstaltet. Subnet bezeichnet sich selbst als eine Schnittstelle zwischen Kunst, Gesellschaft, Kultur und Medientechnologie. Auf http://www.subnet.at/ bieten Sie eine Plattform um Ideen auszutauschen und gemeinsam an Projekten zu arbeiten. Das Barcamp Salzburg startet um 14:00 Uhr. Ich hoffe ich komme rechtzeitig hin. Mit dem ganzen Gepäck sind 3,2 km schon ein gutes Stück. Aber beim Spazieren entdeckt man ja die Interessantesten Dinge. Auf http://www.barcamp.at/BarCamp_Salzburg_Juni_2008 findet Ihr nähere Informationen über das Barcamp Salzburg.
Bisher habe ich nicht viel mit PHP gemacht. Auf der Suche nach einem Framework, dass nicht zu aufgeblasen ist und nur als Instrument wirkt, um schneller und einfacher ans Ziel zu kommen, bin ich vor einem Jahr auf Codeigniter (CI) von EllisLab gekommen. Da ich bisher noch keine Erfahrung mit anderen Frameworks hatte, empfand ich Codeigniter als bestes, um einen Einstieg in Model View Control (MVC) zu haben. Eine ausführliche Dokumentation und laut Rezensionen von anderen Entwicklern, ein sehr hilfreiches PHP Framework. Active Records, Helper Klassen, Bibliotheken vereinfachen das Programmieren unheimlich. Man spart viel Code und nerviges SQL. Vor kurzem kam das Codeigniter 1.6.2 Release.
Eine wirkliche Empfehlung an PHP Neulinge oder auch PHP Profis. Codeigniter ist wirklich eine alternative Lösung zu CakePHP. Wobei ich hier auch sagen muss, dass ich während dieses Artikels mir das kurze CakePHP Tutorial http://book.cakephp.org/view/326/the-cake-blog-tutorial durchgelesen habe. Verglichen mit dem Codeigniter Tutorial fand ich CI auch hier verständlicher und von der Code-Semantik besser. Die gründliche Dokumentation und verständliche Video Tutorials lässt eine schnelle Einarbeitung in CI zu. Falls ich etwas mehr Zeit habe, werde ich vielleicht ein eigenes Tutorial hier einstellen.