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Cloud Computing, das Ende des Computers?

Der Artikel Revolution mit Ansage von der Zeit Online hat mich veranlasst diesen Artikel zu schreiben. In einem Satz gesagt, geht es in dem Zeit Online Artikel, um die Verlagerung der Funktionen des Personal Computers ins Netz, so dass der Computer wie wir ihn heute kennen nicht mehr existieren könnte.

Wie sehen wir als Generation Onliner diesen Trend? Trifft es auch auf uns zu?

Der Computer ist mein Werkzeug, mit dem ich Bilder retuschiere, Layouts erstelle, programmiere, Arbeiten verwalte uvm. Wieviele Menschen arbeiten heute nur noch mit Textverarbeitung und E-Mail?

studie-computernutzung

Statistik Computernutzung

Wie wir hier an der Statistik sehen stimmt noch die Aussage von Zeit Online, dass Menschen den Computer noch hauptsächlich Textverarbeitung und E-Mail nutzen. Nun die Zahlen sind von 2007. Wie sieht es denn in 5 Jahren aus, wenn wir heute schon sehen, dass Web 2.0 und User-Generated Content so wichtig sind, welche als Erfolgsfaktoren einer Netz-Community sein können. Der Nutzer produziert ja irgendwo sein Content, seine Musik, seine Videos, seine Bilder und so weiter. Dafür braucht er sein PC. Auch wenn Breitband-Anbindung verstärkt und weiterentwickelt wird. Kann das Netz diesen Traffic noch langfristig aushalten, wenn schon Youtube über 10% des weltweiten Internet-Traffics erzeugt? Wenn Cloud Computing so erfolgreich sein sollte und wir bei einer weltweiten Internetnutzern von zur Zeit ca. 1,2 Mrd (Quelle: Bitkom 2007)stehen, welche Grenzen gibt es denn die Cloud Computing nicht bewältigen können. Ich bin mir nicht so sicher, wenn ich ein 3kx3k auflösendes Bild auf in einem Cloud Computer retuschiere, 20 Ebenen habe und nebenbei noch Illustrator auf habe dann weiterhin noch mein E-Mail Client läuft, Musik hören möchte, dass das durch die jetztige und zukünfitge Netz-Infrastruktur zu halten ist. Adobe mit Ihrer abgespeckten online Version  Photoshop Express oder Google’s bekannte Office Dienste für Mail, Textverarbeitung und Tabellenkalkulation sind wohl eine der Vorreiter, die den Trend des Computer Cloudings bestätigen.

Meiner Meinung nach gibt es auch ein gegenläufigen Trend, der versucht gerade die Rechenleistungen des Servers auf den Client zu übertragen. Technologien wie Adobe AIR und Gear sind eine Art Zwischenstufe zu Computer Clouding. Daten werden zuerst auf dem Computerverarbeitet und dann bei Internetzugang auf einen Server hochgeladen. Wie der Zeit Online Artikel auch schon erwähnt, besteht noch ein Problem durch die eingeschränkten Erreichbarkeit von Internet. Doch kostengünstigen mobiler Internetzugang nicht mehr weit, so dass diese Einschränkung nicht mehr lange anhält. Trotzdem denke ich, dass die Idee über eine Kompromiss-Lösung zwischen Computer Clouding und der jetztigen PC-Nutzung ganz sympathisch ist.

Am Ende wird sich wohl sich eine soziale Netzgellschaft herauskristallisieren, die mit den Computer Cloud Anwendungen zufrieden sind und manche nicht. Letztere werden Profis und Unternehmen sein, die Computer Clouds aus Sicherheits- und Geheimnisgründen nicht nutzen werden. Stichwörter wie Medienkompetenz und Digital Divide sind hier auch zu erwähnen.

Mit Computer Clouding würde einige weiter Probleme bzw. Fragen mit sich ziehen. Stichworte wie Datenschutz und Haftung sind hier zu nennen. Haftet der Provider, für Datenverlust, wenn ich gerade noch nicht gespeichert habe während mein PC eine neue Internetverbindung aufbaut, weil irgendwas beim Internet-Provider nicht geklappt hat? Oder der Server von Computer Cloud Dienst kurz abgeschmiert ist?

Nun, ich möchte eigentlich nicht alles in die Händer der Wolken geben, denn da ist es oft sehr neblig und man sieht nicht sehr weit. Da könnte ich mir vielleicht mein Kopf anstoßen. Lieber habe ich ein klaren Horizont vor mir liegen.

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