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gOS nennt sich das Browser Betriebssystem

Nein, es hat nix mit Gmail, Gmaps, G-irgendwas zu tun. Ein Betriebsystem basierend auf Ubuntu, das wie CEO Liu im Interview sagt, als eine Linux-Distribution gilt, um die besten Applikationen “da draußen” in gOS für den Nutzer zu bündeln. Für Netbook ist es ausgerichtet, aber weitere Produkte sind in Planung. So befindet sich schon ein MiniPC, gBook, gPC und Cloudbook in seinem Repertoir. Partner wie Everex übernehmen die Hardwaregeschichte, jedoch arbeite David Liu mit vielen anderen Anbietern unter anderem in Taiwan, US, Lateinamerika.

Ein interessantes Geschäftsmodell, das bei der Popularität (ob negativ oder positiv) von Google bestimmt seine Abnehmer findet. Aber nicht nur auf Google Gadgets ist David Liu ausgerichtet sondern alle möglichen Web Webanwendungen, die dem Nutzer ein gewissen Mehrwert bietet, versucht er in jeder neuen Version von gOS einzubinden. Es gibt sogar eine Version des MiniPC, hauptsächlich für MySpace Nutzer ausgerichtet ist. Die Verbindung von Web Anwendungen und Client Anwendung kommt somit noch ein Stück näher, was mit Adobe AIR, Gears und in Zukunft wohl auch JavaFX schon begonnen hat.

“gOS is not affiliated with Google or their partners”

So steht es ganz unten auf der Website. Ein gigantischer Marketingschritt um Altes im neuen Schein zu verpacken. Falls Google selbst nicht dahinter steht, wird es Google trotzdem erfreuen auf diese Weise vorinstalliert auf einem Betriebssystem zu landen. Der Browser Chrome hat in letzter Zeit nicht sehr positive Schlagzeilen gemacht.

Ein Video-Interview mit David Liu über gOS:

Ein weiteres Interview auf der Website des LAPTOP Magazins laptopmag.com.
Als junger Medienmensch hat David Liu natürlich auch sein eigenes Blog.

Ach ja, weitere Infos findet ihr natürlich auf der offziellen Website des Betriebsystems gOS.

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