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Wie war der E-Day 2009?

Zuerst mal ein Danke an die Wirschaftskammer Österreich (WKO). Für eine Plattform an der man ich austauschen kann und neue Kontakte findet. Ich habe 3-4 Vorträge angehört. Im ersten und zweiten Vortrag hat der Sprecher in den ersten 5 Minuten 100% meiner Aufmerksamkeit erhalten. Aber als es inhaltlich Berg ab ging und für mich kaum was Neues gab, wurden meine anfänglichen Erwartungen nicht erfüllt. Umgehauen hat mich wirklich goar nix. Es war eher eine Messe an denen die Austeller, sich vor den Kunden profilieren konnte. Dementsprechend waren die Vorträge, an denen ich teil nahm, orientiert. 80% des Inhalts ging nur um das Unternehmen. Ganz auffallend fand ich die Firma Lukulta. Überthema war gewesen “Produktiv vernetzt – Wissensmanagement in Unternehmen”. Groß ausgeholt und dann fing das Blabla an. Ach wir sind ja so einzigartig, das ist unser USP, wir sind der Knoten zwischen Kunden, Lieferanten, Medien und Mitarbeiter. Unsere Werte sind xyz. Hallo!!! Wissensmanagement? Was da erzählt wurde, war die tägliche Arbeit jeder Unternehmung. Das kann jeder Geschäftsführer, Marketing Assistant und sogar die Sekräterin verzapfen. Sogar ein etwas älterer Herr schüttelte sein Kopf und murmelte vor sich in “hä… Wissensmanagment.. aha, hihi”.

Allgemein ist der E-Day für Leute zu empfehlen, die sich nicht 24/7/ mit Internet, E-Commerce und dem schrecklichen Wort “Web 2.0″ befassen. Aber ehrlich, da hole ich mir eine Zeitschrift und lese 2-3 Abonnements und gut ist. Der E-Day ist meiner Meinung nach nur ein Marktplatz von Marktschreiern, die den besten Fisch und das beste Obst verkaufen wollen. Sie können sich den Standpreis leisten und haben einen guten Draht zum WKO. Der E-Day ist ideal zum Networking betreiben. Was machst du, was mach ich, Visitenkarten austauschen und die Sache ist erledigt.

In diesem Sinne. Hat sich der E-Day für mich auch erledigt.

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