
Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.
Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.
Archiv für March, 2009
27. March 2009
So eben vor dem Zu-Bett-Gehen nochmal geduscht und was passiert? Ein kleiner Windstoß und die Tür meines Zimmers schlägt zu. In Deutschland wäre das kein Problem, doch die Schlösser hier in der Wohnung sind etwas anders. Man kann von Außen mit einem Schlüssel abschließen. Von Innen gibt es am runden Griff ein Knopf, den man in das Schloss hinein drückt. Damit ist das Zimmer von Innen geschlossen. Das habe ich zuvor natürlich nicht bedacht, als ich die Tür ganz auf gemacht habe. Diese presst sich an die Wand und drückt den Knopf ins Schloss. Auch bei der offenen Tür funktioniert dieser Mechanismus. Die Tür ist zu obwohl sie offen ist. Bam, ein Windstoß und die Tür fällt ins Schloss. Ich stand da, in Boxershort und alle Bewohner des Hauses sind im Bett. Wie es weiter geht? Erfahrt ihr Morgen. Jetzt ist es hier schon 2.00 Uhr morgens. Guten Nacht!!!
26. March 2009

1. Tag
Man könnte meinen, dass mein Start in Vietnam nicht einfach sein sollte. Triebwerk in Frankfurt musst repariert werden. Dadurch verspäteter Abflug und kürzerer Aufenthalt in Hong Kong. Und irgendwie war an diesem Tag der Wurm drin, so dass ich in Saigon am Flughafen vergebens auf mein Gepäck gewartet habe. Verlustmeldung am Flughafen machen und herausfinden wo das Gepäck sich gerade auf der Welt befindet. Am Ende kam heraus, dass durch den zu kurzen Aufenthalt in Hong Kong, das Gepäck in der kurzen Zeit nicht umgepackt werden konnt. Da wartet man eben auf den nächsten Flug von Hong Kong nach Saigon. Ich vertrieb mir die Zeit mit Christoph in der Stadt und fuhren gegen 18:00 Uhr wieder zum “Sân Bay Saigon” (Flughafen Saigon). Glücklicherweise ging die Suche nach meiner roten Tasche viel schneller. Danach ging es in die neue Wohnung und saßen zu Dritt in der Küche bei Bier “333″ und Haribo.
2. Tag
Viel Schlaf gab es nicht. Direkt neben meinem Fenster liegt eine Baustelle. Morgentliches Hämmern, Schaben und Geschreie sind um 6:00 Uhr nicht gerade schlaffördernd. Ebenso die Hitze der Trockenzeit. Ab genannter Zeit hat es hier schon um die 30° C. Kurz aufgestanden, versucht die aktuelle Situation zu verarbeiten, dass ich in Saigon bin und danach auf ins Getümmel. Meine erste Aufgabe war es ein Schlüsselmacher aufzufinden, um den Hausschlüssel nach machen zu lassen. Damals im Deutschen Kindergarten haben wir von Straßenpolizisten beigebracht bekommen, wie man die Straße überquert. Nach über 20 Jahren muss ich alles vergessen, was ich von diesen Polizisten gelernt hatte. Es gibt kaum eine Sekunde, an der kein Moped die Straße entlang fährt. Ganz langsam und immer den Blick auf den Gegenverkehr. Keine hektischen Bewegungen, sonst hat man direkt ein Reifen am Bein hängen. Hier herrscht das Gesetz des Stärkeren. LKW, Bus, Jeep, Pkw, Moped, Fahrrad und dann kommt der Fußgänger. Ständiges Hupen, Schlängeln, links und rechts überholen. Nichts führ schwache Gemüter, sag ich Euch. Ob ich es je wagen werde mir hier ein Moped zu mieten und auch zu fahren? Die Antwort lautet bisher ganz klar, Nein!!!
16. March 2009
In den letzten Tagen habe ich Zeitungsartikel gelesen, Nachrichtensendungen verfolgt und von Talkshows mich berieseln lassen. Stichwort Winnenden.
Großes Trala und der Versuch das Geschehene zu rekapitulieren. Psychologen, Pädagogen und Kriminalisten versammeln sich zum Kaffee in kleiner Runde, diskutieren und nehmen den “Fall Tim K.” auseinander. Wieso der mega Medienrummel um das Tragische? Gesellschaftlicher Trauerprozess in Form von Massenmedien oder Einschaltquoten-Hechlerei? Eine zwiespältiger Blancier-Akt den wir kaum beantworten können. Was unter dem Strich herauskommt ist nichts Neues. Ballerspiele, Waffengesetz und aggressive Jungen. Schießpulver, der Unterschichten-TV Betrachter weiterhin unterbemittelt auf Leine hält. So einfach soll es sein? Regulierung des Waffengesetzes und Regulierung der Computerspiele reicht nicht aus. Hart aber zutreffend zeigt der Text von Björn Grau die “wahre” Realität. Auch im Blog Ami de la Nuit zeigt der Autor andere Perspektiven über das Thema. Sollte die Aufgabe journalistischer Arbeit sein, Themen aus verschiedenen Standpunkten zu beleuchten? Bisher habe ich das Gefühl, dass diese Aufgabe zum Thema Amoklauf nicht ausreichend geleistet wird.
Ja es sind die armen Opfer, die leiden. Ja es sind die armen Eltern, die leiden. Ja es gibt nachfolgende Arbeit, die zu leisten ist. Je mehr wir darüber sprechen und schreiben (so ich auch) geben wir Trittbrettfahrer eine größere Plattform sich zu “verwirklichen”. Verewigung ihrer Idol auf Titelblättern. Marketing und Word-of-Mouth in schwarzer Form, mit dem Ergebnis das Amokläufer nach ihrem Tod weiter “leben” und Neue produzieren. The Show must go on.
Nachtrag:
Die Eltern sind schuld!!!
13. March 2009
„Want to go ad-free? Get Pro!“
Eine selbstdegradierende Frage und Aufforderung unter Online-Werbung. Guten Tag, ich bin ihre Werbung. Ich stehe Ihnen den ganzen Tag zur Verfügung. Mich gibt es als Rectangle, Skyscraper, Banner und manchmal fliege ich auch über den Bildschirm hin und her. Manchmal verschwinde ich bei einem Klick. Oder, verführe Sie in eine andere Welt jenseits des aktuellen Browser-Tabs. Manche meinen ich zeige mich von verschiedenen kreativen Seiten. Mal mit untermalter Musik, mal mit spielerischen Klemmzügen oder getarnter Mailbox. Früher war ich noch GIF heute bin ich Flash, Ajax, AdWord, 1×1 Pixel und vieles mehr.
Ihr bekommt mich kostenlos. Eine Kopfgeburt von Ogilvy & Co. Werde bemessen an AdClicks, -Impressions, Traffic, CPC, PPC, TKP, ROI und Leads.
Doch zahlt ihr der digitalen Litfass-Säule etwas Geld dann stehe ich leider nicht mehr zur Verfügung. Mit einer Spende verschwinde ich von der Straße. Zahlt Geld für etwas nicht zu bekommen, das ihr kostenlos bekommt. Die Kopfgeburt wurde bezahlt, bezahlt Ihr mehr, so hat es sich für mich ausgezahlt, dass ihr gezahlt habt. Ob mit einem TKP oder meinen digitalen Tod (aber nur für Bezahler), hat es sich auf jeden Fall für mich gerechnet. Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Der etwas kürzer ist als der Longtail.
Also werde Pro und zahle für Kostenloses. Degradiere mich vom visuellen Müll zum digitalen Weißraum. Mehr Platz für Inhalt.
12. March 2009

Ohne Root Zugriff auf Server. Ohne Installation von CVS oder SVN auf Server. Flexible, erweiterbar und einfach. Heute eine Einführung von Bazaar Version Control von einem Kumpel für unser privates Projekt badeseen.net erhalten. Verwaltung über Konsole als auch über eine GUI möglich. Auf allen möglichen Systemen anwendbar.
Mehr über Bazaar VCS unter http://bazaar-vcs.org/
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