
Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
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Archiv für Mai, 2009
19. Mai 2009 um 15:02:33 ·
Abgelegt unter Gedanken
… Nächste Woche sind es dann schon 2 Monate. 2 Monate Leben in Vietnam und ich merke, es hat sich was getan. Gestern habe ich mir die Frage gestellt: “Könnte ich für immer hier (Vietnam) leben?”. Nicht, dass ich diese Frage mir noch nie gestellt habe. Nur war das in Deutschland und damals hatte ich es ganz klar mit “Nein” beantwortet. Eine voreilige Antwort ohne zu wissen wie Vietnam wirklich ist. Oh dieser Kommunismus, diese Gaunereien, diese Touristenausbeute und was ich alles so von Vietnam gehört hatte. Nein, da wollte ich nie leben. Doch irgendwie hat es mich doch hier her gezogen. Ja es ist hier anders. In den Straßen ist ständig was los, das Leben pulsiert 24/7/. Hier machen sich die Menschen andere Gedanken als in Deutschland. Die Sorgen und Nöte sind anders gestrickt und das Denken ist durch Vorgeschichte und mangelnder Bildung geprägt. Eigenständiges Denken ist Zukunftsmusik in Vietnam. Bist du älter bedeutet, dass Du hast mehr Erfahrung und Wissen ohne Widerrede. Blindes Vertrauen in angebliche Weisheit bildet das Fundament für Unwissenheit, Armut und Krankheit. So dreht sich die Mühle weiter und die Menschen leben von der Hand in den Mund (ist nur bildlich gemeint).
Träumen wir im Westen nicht von einem Leben fern in einem Land, wo Palmen und weißer Strand das blaue Meer schmücken? Keine Sorgen, kein Hunger, kein Stress durch Arbeit und bürokratischen Institutionen? Ja diesen Traum kann man sich erfüllen, doch werden dann die einen Sorgen zu andere Sorgen. Nennen wir es mal soziale Problemtransformation in unterschiedlichen Kulturen. Denn die Abkapselung von der alten Heimat funktioniert eh nicht. Freund Verwandte und Bekannte bleiben zurück. Dessen Probleme sind teilweise auch des Träumers Probleme, außer er ist ein Mensch ohne empathisches Vermögen. Und im Paradis kommen dann noch die lokalen Probleme auf den Träumer zu. Er ist kein Paradisbürger und braucht eine Arbeitsgenehmigung um motorisierte Verkehrsmittel bedienen zu dürfen. Am Ende wünscht man sich doch wieder irgendwo anders zu sein, hauptsache nicht hier. Ich noch nicht.
14. Mai 2009 um 18:17:52 ·
Abgelegt unter Barcamp, Konferenzen

Nicht mehr lange und das FuCamp öffnet seine Türen das erste mal. Von Studenten initiiert und hauptsächtlich geplant. Viel Werbung gemacht und es scheint gut angekommen zu sein. Wo wir aktiv waren, kann man auf der Karte nachvollziehen. Rundum den Schwarzwald und Furtwangen natürlich und im Ruhrgebiet. Einige Studies (Jens Wiese und Gefolge) waren auf dem BarCamp Ruhr und haben da richtig die Werbetrommel wohl gerührt. Man solle meinen das Internet ist nicht lokal, doch anscheinend ist es nicht der Fall. Der zweite Newsletter ging heute raus. Was gabe es besonderes. Wir bieten das FuShuttle an, das zwischen Triberg und Furtwangen pendelt. Zeiten findet man auf der Website. Neben den kostenlosen Hotels gibt es höchstwahrscheinlich auch ein Indoor Camping (muss noch zu 100% geklärt werden). Parallel gibt es noch das PostMediaCamp.
Als SideTrack möchten wir beim FuCamp das Thema “Postmedialität” behandeln. Hierunter verstehen wir das Leben in einer Welt in der die Verfügbarkeit von und der Umgang mit digitalen Medien für alle Menschen so normal ist, wie heute das fließend warme und kalte Wasser aus der Leitung. Also Politik 2.0, Ethik 2.0, E-Learning 2.0, …. All diese Themen finden hier ihren Platz. Falls ihr eine Session hierzu halten wollt, würden wir uns sehr freuen. Am Samstag haben wir einen Slot / Raum hierfür freigeräumt. Außerdem soll es am Samstagabend eine Podiumsdiskussion zu diesem Thema geben. (Auszug aus dem Newsletter)
Übrigens tolle Shirts gibt es auch (hatte da etwas meine Finger mit im Spiel). Hoffe es wird den Teilnehmern gefallen.

Fotoquelle: a-better-tomorrow.com
Viel Spass allen Teilnehmern nächstes Wochenende im schönen Furtwangen.
fucamp.de
10. Mai 2009 um 16:18:37 ·
Abgelegt unter Bilder
10. Mai 2009 um 15:22:59 ·
Abgelegt unter Privat
Nach einem Tag nur in der Wohnung rumhängen, ging es heute am Sonntag um 9:30 Uhr zum Angeln. Boomy die Frau von meinm Chef teilt mit mir die Leidenschaft zu Fischen. Wir veinbarten am Freitag ein Termin und so ging es mit dem Motorbike samt Angel-Equipement in Richtung Hoc Mon, nordwestlich von meiner Wohnung und dem Büro. Nach 30 Minuten Fahrt sind wir an einer sehr ländlichen Gegend angekommen. Abseits der Hauptstraße ins Feld hinein und etwa nach 300 Metern lag ein kleines Haus umkreist von kleinen Fischteichen. Das Motorbike-Kennzeichen wurde aufgenommen und ich suchte uns gleich die schönste Stelle zum Fischen aus. Jede Angel-Stelle hatte einen kleinen rechteckigen Pavillion. Das Dach mit vertrockneten Palmblättern gedeckt und der Boden sauber gefliest. An zwei Säulen war eine Hängematte aufgespannt, diese mich gleich einladen anlächelte. Ich also gleich in die Hängematte und Boomy packte die Angeln aus und bereitete alles nötige vor. Ich bekam die kleine Angelrute und Boomy als Profi eignte sich die Größere an. Ich schaute interessant bei der Ködervorbreitung zu. Ich dachte bisher man verwendet Würmer, Fleisch oder Insekten als Köder. Doch Boomy hatte zwei Sorten an Pulvern, die sie mit etwas Teichwasser anreicherte und knetete aus diesem Zeug eine zähe Masse. Mit dieser Masse liesen sich dann kleine Kugeln formen, die wir dann an den Angel-Haken aufspießen konnten.
Der Magen knurrte bei mir gleich und ich bestellte mir zum Frühstück Reis und Hähnchenflügel in Fischsoße gebraten. Leider gab es kein Pho. Beim Essen hatte ich dann meine Augen nur dafür und vergaß meine Angelrute zu beobachten und schwupps ist es passiert. Der Köder samt Angelrute wurde von einem dicken Fisch in den Teich gezogen. Der Tag fing schon mal gut an. Wir riefen einen Angestellten des Restaurants und baten ihn um hilfe. Er natürlich nicht gerade begeistert gewesen, rief einen anderen Kollegen, der schon nass war. Dieser ohne zögern stieg ins Wasser und watschte ein paar Meter durch den Teich aber ohne Erfolg. Wir drange ihn doch bitte noch weiter zu suchen, nachdem er meinte dass es aussichtslos sei noch weiter zu suchen. Nach ca. 10 Minuten zog er 10 Meter am anderen Ende des Teiches die Angelrute aus dem Wasser. Ich war sehr erleichtert, denn die Rute gehörte Boomy. Dennoch war die Angelrute etwas demoliert. Aber war nicht so schlimm meinte Boomy: “ich muss noch viel lernen”, sagte sie. Nach dem einen Fehler folgte der nächste. Auf Boomy’s Kommando zog ich fest an der großen Angelrute, da der Schwimmer sich bewegte. Ich mit aller Kraft gezogen und was passiert? Das Gewicht mit Haken fliegt rückwärts hinter meinen Rücken auf den Dach des Pavillions, über diesem die Stromleitung verläuft. Angelschnurr hat sich gleich ein paar mal um die Stromkabel gewickelt und Haken hat sich auch verfangen. Tolle Wurst….
Boomy: “You don’t bring me luck today”. Und so war es auch gewesen. 9 Stunden nix gefangen. Aber davon liesen wir unsere Laune nicht vermiesen und haben Hot Pot bestellt und tranken unser kaltes Bier. Am Ende hat das Glück es doch gut mit uns gemeint. Einen 1.25 kg schweren Fisch (eine Welsart, laut Internetsuche müsste es eine Waller sein), der jetzt in meinem Gefrierfach für den nächsten Verzehr auf mich wartet.
P. S.: Kiemen und Flossen von Fischen bewegen sich auch noch nach dem Ausnehmen.
05. Mai 2009 um 14:34:43 ·
Abgelegt unter Bilder, Vietnam
Drei Worte: Regen, 60USD, Meeresfrüchte.