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Urlaub ist Erlaubnis

Nach knapp acht Monaten Vietnam habe ich nun hoch offiziell meinen ersten Urlaub hinter mich gebracht. Nicht ganz freiwillig, sondern mit einem driftigen Grund. Dieser Grund nennt sich Besuch aus Deutschland. Genauer gesagt, der Giang (das letzte Kind meiner Eltern, der Achte sozusagen) ist gekommen. Im Schlepptau hatte er seine Freundin dabei. Nach zwei Monaten Down-Under ist ein Zwischen-Stop beim Bruder in HCMC natürlich ein Muss. Ganze vierzehntage (was natürlich für Vietnam viel zu kurz ist) war er hier. Aber es hatte gereicht einen Teil dieses wunderbaren Landes zu sehen. Mit dem Cousin nach Biên Hòa, dem Geburtsort mancher Geschwister und mir, haben wir erst mal die wichtigen Dinge gemacht. Und zwar Verwandte besuchen. Nach zwei Tagen Blutsverwandten-Marathon-Besuche, ging es dann am Dienstag den 8. Dezember erst richtig los. Wir hatten über unseren Onkel einen Kontakt, der einen Fahrer entgeltlich zu Verfügung stellte. Ein genaues Ziel hatten wir nicht wirklich. Mũi Né und Đà Làt dachten wir uns. Am Ende kam noch Phan Rang hinzu. Hier die Strecke ab Biên Hòa nach Đà Làt.

Die Schönsten/lustigsten Momente aufgelistet:

  • Gitarre spielen mit Paul (Hotel-Besitzer)
  • Kurz Stop an einer Küstengegen namens Cà Ná (schönster bis her)
  • Elefant streicheln im See Hồ Tuyền Lâm (fantastischer See in Đà Làt)
  • Serpentienen (vietn. Đèo) nach Đà Làt
  • Gottesanbeterin sich an meiner Hand festklammert
  • Unser Fahrer sich über meine Freundin freut als Sie nach einem Phở Bò Restaurant ruft

Natürlich alles zusammen mit Freundin, Giang und Jule. Heute ist wieder Montag und ein Arbeitstag ist wieder vorbei.

Das sagt Wiktionary übrigens zu Urlaub:
Bedeutung: die vom Arbeitgeber dem abhängig Beschäftigten oder Dienstherrn dem Unterstellten gewährte Freizeit in Höhe von einem oder meist mehreren Werktagen

Herkunft: von erlauben, ursprüngliche Bedeutung also Erlaubnis; ursprünglich ein militärischer Begriff

Dann Danke ich mal meinem Arbeitgeber für die Erlaubnis.

3 Kommentare »

  1. Hei, ich bin die Cousine Renate aus Eberbach bei Heidelberg.
    Es ist immer wieder schön, bei euch kurz mal reinschauen zu dürfen. Von Bine hätte ich natürlich gerne noch mehr Bilder, da ich gerne sehe, wie es ihr geht. Ich denke ihr seid echt glücklich da drüben.
    Wir wünschen euch von Herzen gesegnet Weihnachten und einen glücklichen und gesunden Start ins neue Jahr 2010.
    Und vielleicht sehen wir uns ja mal bei einem Besuch bei Karin

    Also macht’S gut – tschau

    Kommentar von Renate Lipski — Dezember 20, 2009 @ 12:50:34

  2. Grüß Dich Renate,

    uns geht es hier sehr gut. Bilder von Bine lade ich hier nur hoch mit Erlaubnis ;)
    Daher nur so allgemeine Bilder. Die richtigen privaten Fotos laden wir auf einem online Fotoalbum hoch. Karin sollte den Link dafür haben. Falls du also mehr sehen möchtest, dann frag sie einfach mal. Danke für die Weihnachtsgrüsse! Nächste Woche gibt es noch mehr Bilder vom Weihnachtsurlaub auf Phú Quốc — die größste Insel südlich von Vietnam. Liebe Grüße von uns Beiden.

    Kommentar von Trí Nhân — Dezember 26, 2009 @ 14:57:15

  3. [...] Reisen in Vietnam ist ein Abenteuer für sich, selbst wenn wir in Vietnam leben. Bucht man keine Tour, sondern nur eine Hin- und Rückfahrt nach Nha Trang, muss man sich erst mal im Bus-Wald im Backpacker-Viertel durchkämpfen. Neben einem Wald von Bussen quetschen sich noch zahlreiche Reiseunternehmen. Phuong Trang, Hanh Travel, Sinh Travel und T.M. Brothers, um ein paar große genannt zu haben. So wie finden wir nun unseren Bus, wenn das Reisebüro, in dem wir die Bus-Tickets gekauft haben an Tet zu hat? Ein Glück steht auf den Tickets eine Nummer des Reisebüro Direktors, Herr Cong. Beim ersten Anruf hat er gleich mal aufgelegt! Wenn man hier was will, da muss man hartnäckig bleiben. Nach dem zweiten Versuch, rückte er schon mal einen Namen des Busunternehmens raus — Phuong Trang. Pustekuchen, ein Mitarbeiter von denen konnte mit unseren Tickets nichts anfangen. Es war schon nun kurz vor Acht und um Acht ist Abfahrtszeit nach Nha Trang! Dritter Anruf: “Ich habe bei Ihnen ein Ticket gekauft, in ihrem Büro!” Blitzartig änderte sich seine Tonlage und er sprach mit mir, man mag es kaum glauben. So kamen wir doch noch zu unserem Bus. Einem Liegebus. Für ca. 400km brauchten wir knapp 12 Stunden. Saigon, Phan Tiet, Mui Ne, Phan Rang und dann endlich in der Nacht Nha Trang erreicht. Man könnte nun denken, Nhan und Bine dürfen sich nun gemütlich in ein Hotelzimmer einquartieren. Doch Pustekuchen die Zweite! Das vorreservierte Hotel, das wir schon vor 1 Monat von unserer Ankunft informierten, antwortete am Telefon nur mit einem “ausgebucht”. Kein Hotel also, nun mussten wir noch ein Hotel finden, und das an Tet. Aber erfahrungsgemäß bekommt man egal an welchen Feiertagen ein gutes, preiswertes Hotel oder Gästehaus. So war es auch gewesen. In einer kleinen Seitengasse (vietn. Hẻm) fanden wir nach 30 min. Suche ein kleines Gästehaus mit dem Namen “Diva”. Der Besitzer war zufälligerweise ein deutscher Landsmann, mal wieder. [...]

    Pingback von Im Bus und Schlamm liegen | WUTSCHINJEN — Februar 19, 2010 @ 17:08:10

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