Guten Tag, ich bin der Mondkalender!
Üblicherweise befinde ich mich im asiatischen Kulturkreis, bin das Gegenstück vom Julius Kalender. Mein Jahr startet etwas später als der von Julius. So um Mitte Februar. Dieses Jahre darf ich mich am 14. Februar laut Julius Nase zeigen. Für mich ist es natürlich der 1.1.2010. Gleichzeitig begrüße ich auch den Tiger. Er nimmt Platz ein für den Büffel. Damals hat so ein Mann mit vielen Namen u.a. Buddha, Tiere zu einer Party eingeladen. Doch es kamen nur zwölf. Resultat, jeder kommt dann einmal im Jahr dran und darf sich von seiner besten Seite zeigen. So sagt eine Legende. Wer es etwas komplexer haben möchte, Wikipedia gibt dazu auch etwas Senf.
In Vietnam nennt man mich auch Tết. Wegen mir bekommen dann Kinder neue Kleider, Geldgeschenke, Ahnen werden angebetet und man hat dort fast eine ganze Woche frei. Verwandte werden besucht und es gibt ganz viel zu kaufen und zu verschenken. Alle Läden sind voll mit rotfarbenen Produkten. Denn Rot ist irgendwie allgegenwärtig, je weiter man nach Osten blickt. Obwohl ich der Mondkalender bin, sollte alles wohl eher Weiss sein, oder nicht? Etwas patrotische Farben kann ich ja erlauben. Weiss und Grau ist dann doch etwas langweilig. Da freut sich die Frau Kollegin Sonne. Rot, goldig und prächtig, mal wieder… Mein Namensgeber steht wieder immer etwas weiter im Hintergrund. Er ist halt doch ein Nachtkind.
Viele Varianten der roten Geldumschläge für "Lucky Money". Geld das Glück bringen soll.
Dann sagt der Mondkalender auch wieder tschüss. Habe noch viel zu tun bevor der 14. Februar (1. Januar) startet. Und vergesst nicht den Tiger von mir zu grüssen.




[...] wie finden wir nun unseren Bus, wenn das Reisebüro, in dem wir die Bus-Tickets gekauft haben an Tet zu hat? Ein Glück steht auf den Tickets eine Nummer des Reisebüro Direktors, Herr Cong. Beim [...]
Pingback von Im Bus und Schlamm liegen | WUTSCHINJEN — Februar 19, 2010 @ 17:10:14