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Social Networking ist nix Neues

Habe vorgestern mit dem Buch “Linked” von Albert Lázsló Barabáso begonnen. Die ersten 40 Seiten zeigen schon deutlich, das Social Networking kein Phänomen der Neuzeit ist. Es werden Professoren, Schriftsteller, Mathematiker erwähnt, die sich zu Beginn und Mitte des 20. Jahrhunderst mit Vernetzung beschäftigt haben.

Mir scheint, dass dieses Buch eine Inspiration für die Gründer von XING (ehem. openBC), A Small World sind. In den ersten Kapiteln wird eine Studie von einem Professor Milgram von Harvard vorgestellt. Der wissen wollte über wieviele Knoten, Menschen miteineander verbunden sind. Er hat über 140 Briefe an zufällige Adressaten geschickt, die jeder folgenden Inhalt hatte:

“How to take part in this study”

1. “Add your name to the roster at the bottom of this sheet, so that the next person who recieves this letter will know who it came from”

2. “Detache one postcard. Fill it out and return it to harvard university. No stamp is needed. The postcard is important. It allows us to keep track of the progress of the folder as it moves toward the target person.”

3. “If you know the target person on a personal basis, mail this folder directly to him (her). Do this only if you have previously met the target person and know each other on a first name basis.”

4. “If you do not know the target person on a personal basis, do not try to contact him directly. Instead, mail this folder (postcards an all) to a personal aquaintance who is more likely than you to know the target person. You may send the folder to a friend, relative or aquaintance, but it must be someone you know on a frist name basis.”

Seine Auswertung haben ergeben, dass jeder Mensch mit durchschnittlich 5.5 Knoten miteinander verbunden ist. Parallel dazu gab es eine Ungarische Schriftstellerin Karinthy, die in ihrem Buch “Chains” etwas Ähnliches beschrieben hat.

To demonstrate that people on Earth today are much closer than ever, a member of the group suggested a test. He offered a bet that we could name any person among earth’s one and a half billion inhabitants and through at most five aquaintance, one of which he knew personallay, he could link to the chosen one,”

Weiterhin baut er diesen Gedanken mit dem Internet auf. Wie Websiten miteinander verlinkt sind. Und wie es möglich sei, jede Website von einer Website aus zu gelangen. Laut einer Berechnung, solle nach dem Stand der weltweiten Internetseiten, als das Buch verfasst wurde, 19 Klicks zwischen einer zufälligen Website und einer Zielwebsite. Zu Berücksichtigen ist dabei, dass jeder Klick n-Websiten durchzuklicken sind, so dass man bei dem damaligen Stand 300 Millionen Jahre alles Dokumente durch klicken musste um am 19. Knotenpunkt die Zielseite zu erreichen.

In dem Buch wird sogar das Wort “small world” genutzt. Eine große Welt die durch den sozialen Netzwerk zu einer “virtuellen” kleine Welt zusammen schrumpft.

Bin gespannt was noch weiter in dem Buch kommt. Stay tuned…

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