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The next Big Thing? RoomOrama

In Zeiten wo das Wort “Krise” allzuoft in den Mund genommen wird, erhalten Dienste mit Sparpotential eine große Aufmerksamkeit. Doch nicht nur die Münze zählt sondern wie ich in meiner Thesis geschrieben habe, “wird das Netz sozialer“. Menschen möchten sich wieder begegnen, flüchten von der Anonymität des Alltages, vor allem in den Großstädten, leben oft Nachbarn jahrelang nebeneinander, doch haben sie höchstens mit einem Nicken sozial interagiert. Zuerst im Netz treffen und dann auch face-2-face in der realen Welt. Das sehe ich auf BarCamps, Stammtischen von Social Networks wie pl0gbars (Webmontage), Xing, Couchsurfing, Flickr uvm. Neben dem Bedürfnis Geld zu sparen und wieder etwas mit Menschen zu tun haben, lässt sich als Unternehmer auch Geld machen. Ein Beispiel hierfür ist wohl RoomOrama zu nennen.

Es handelt sich um ein Netzwerk von privaten Leuten, die sich Anfangs in New York gegenseitig Unterkünfte zu niedrig Preisen vermietet haben. Nun zählen schon Metropolen wie Vancouver, Boston, Washington DC, Chicago, Los Angeles, Miami, Toronto und San Fransisco dazu. Die Website war vor kurzem für ein paar Wochen offline. Perfomance, Usablity wurden verbessert, so sagt das der eigene Blog. Die US-Medien sind auch schon hellhörig geworden. Eine Liste findet ihr auf der RoomOrama Seite über Pressemeldungen.

Ein Artikel der New York Times über “bartering in cities“, Tauschgeschäfte in großen Städten zeigt eine neue Bewegung innerhalb und außerhalb des Internets. Als ich den Artikel gelesen habe, dachte ich mir “man, die müssen echt Geld brauchen bzw. die Häuser sind so wenig Wert, dass die Personen ihre Häuser TAUSCHEN”. Ja, wirklich TAUSCHEN!!! Von Frauentausch zu Häusertausch, auf Lebenszeit oder nur für die Urlaubszeit. Auf Englisch auch House Swapping genannt.

Hier ein paar Links zu Websiten, die den Dienst dafür anbieten:

Mir gefällt der Gedanke. So wie die Bewohner Hawaiis. Tür niemals abschließen, jeder ist willkommen. Und früher gab es auf Hawaii wirklich “Frauentausch”.

Vielleicht trifft der eine oder andere seinen Nachbarn mal auf einem Social Networking Stammtisch?

Würde House Swapping in Deutschland auch funktionieren? Kommentare sind willkommen.

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