Hatte ich gestern Abend in der XING Gruppe Microblogging verfasst.
So eben diesen Artikel auf Spiegel Online gelesen.
Soziale Netze machen krank – angeblich
Hierbei wurde auf die Studie von Aric Sigman verwiesen, publiziert von Biologist.
Well connected? The biological implication of ‘social networking
Was haltet ihr davon?
Meine Meinung kennt der eine oder andere schon darüber.
Ich finde die Argumentationskette und Korellation von “Elektronischer Medienutzung” und Soziale Vereinsamung, die einhergeht mit Krankheiten etwas sehr populistisch. Da wollte einer mal wieder in die Schlagzeilen kommen.
Ich würde gerne wissen, welche andere gesellschaftlichen Faktoren dazu beitragen, dass die Elektronische Mediennutzung erhöht wird. Die Zeit die dadurch “verloren” geht, muss ja irgendwo abgezwackt werden.
Fragen wie:
Welche Medien nutzen wir weniger und dafür Elektronische mehr?
Weniger Bücher, Zeitung, Fernsehen (so einige Studien das auch sagen), und sich der Medienkonsum nur verlagert.
Vereinsamung der Älteren?
Hier kann es auch andere Effekte sein. Die Babyboomgeneration ist nun die Rentengeneration, daher auch vermehrt ältere Menschen “vereinsamen”. Eine Großfamilie wie früher gibt es eben nicht mehr in Westen. Ein sozialer Wandel der “bedauerlicherweise” ein Zeichen eines gesellschaftlichen Misstandes ist.
Die Kinder vereinsamen?
Ich bin das Thema so leidig. Alt und sollte mal überholt werden.
Elektronische Mediennutzung (Soziale Netwerke im Internet) führen zu:
Demenz, Krebs, Herzkrankheiten, Diabetes, Influenza, Reuma und die allgemeine Erkältung.
Sicher hat die Vereinsamung Einfluss auf den Körper. Geht von der Nicht-Teilung von Körper und Geist. Was ich auch vertrete. Gefühle, Emotionen beeinflussen meine körperlichen Aktivitäten. Doch fühle ich mich nach einer regen Diskussion in Sozialen Netwerken richtig ausgelassen und gut. Feedback, reger Denkprozesse verleihen ein “Gefühl” der Sozialen Präsenz (Media Richness Theorie, Social Presence Theorie und Awareness Theorie).
Ich konsumiere weniger Fernsehen, dafür mehr das Medium Internet (News, Blogs, Online-Zeitung, Social Networks). Bücher lese ich trotzdem weiter, sogar mehr als früher, dank des Internets. Und mein Tagesablauf wird in Zukunft sich auch nicht ändern. 8-10 Stunden arbeiten. Heim kommen. Was kochen, essen. Ein nettes Gespräch führen mit der Freundin. Manchmal am Wochenende mit Freunden weggehen. Davon werde ich manchmal auch krank
In other words, skip that next Tweet, postpone polishing your LinkedIn profile, put off updating your Facebook status, and go hug someone.
In diesem Sinne, geselle ich mich zu meiner Freundin.





[...] Es gibt schon die ersten Einsichtigen: “Also, ich fühl mich auch schon ganz mies.” und natürlich die Aktionisten: “In diesem Sinne, geselle ich mich zu meiner Freundin” [...]
Pingback by Social Networking macht krank « hep-cat.de — 24 February 2009 @ 11:25