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Das Internet, mal wieder oder doch Wurst?

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Kaum sind 10 Jahre vergangen. Die dot-com Blase hinter uns und wir sitzen mitten drin bzw. dran. Zuse I, Zuse II… 386er, Pentium, Computer-Clouds, Content Delivery Networks und alles was so an Hardware und Diensten waren und sind. ARPA-Netz, Interconnected Network (Internet) und was haben wir nun? Heute ist es mehr als eine Verbindung zwischen ein und mehreren Netzwerken. “Höher weiter schneller” wird es so oft sportlich gemeint. Der Wettbewerb um neue Technologien und Dienste gleicht einem exponentiellem Wachstum, was Kevin Kelly 1998 in seinem Buch NetEconomy andeutete. Mehr Bandbreite, bessere Bildqualität, ja High Definition (HD) muss es sein. Aber bitte alles ganz klein. Ein süßes Net(t)book oder lieber doch ein Airbook. Ein CD-Laufwerk? Was ist das? Ach ja USB und Firewire gibt es auch noch. Ich kenne nur W-Lan oder wenn es sein muss auch mal Ethernet.

Upload, Download, Uplink, Downlink. Digitale Presswurst durch den Kabelsalat der Erdschichten. Von einem Ende bis zum anderen Ende der Welt. Wie wir wissen hat die Wurst ja zwei Enden. Und bald müssen wir ganz fest pressen, dass noch was rauskommt, oder nicht? Vielleicht hilft ja Ulrich Lohmann weiter. 500 mal mehr Wurstsatz hat seine Erfindung. Microsens hat sich als Marktschreier angeboten. Und woher kommt diese tolle, dicke, schnelle Wurst? Der Lohmann hat sein Meister in Hagen gemacht. Heureka hat ihn wohl angelacht.

Weg von der Wurst. Was macht denn der Wurstkonsument so? Erhöhter Digitaler Konsum vereinsamt die Menschen oder macht sie sogar krank? So das Spiegel-Ei. Oder doch nicht, wie Bitburger entgegensetzt. So studieren die Wissenschaftler früher das Internet und heute nutzen sie es um den Menschen zu studieren. Erst außenrum dann innenrum oder doch andersrum? Niclas Lumann, was der da wohl zu sagen hat?

Der Wurstverzehrer entblöst sich auf Facebook und Twitter. Hat Freunde hier und Freunde da, mal real mal nur digital. Hat das Spiegel-Ei mal wieder sein Senf dazu gegeben. Ein gefundenes Fressen für die Datenkrake und Personensuchdienste. Damit wir bald sicherer durch die Wurst und mit ihr surfen, gibt es bald vielleicht ein elektronischen Ausweis, ertönt es aus dem Hofe von Fraun. Und damit die Wurst auch immer schön kalt bleibt, brauchen wir zukünftig vielleicht kein Kühlschrank mehr. Bitburger braucht dann auch kein Eis-Kühlfach.

In diesem Sinne. Prost! Auf das Internet.

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