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Saigon 2009 – die ersten Eindrücke

Flug nach Hong Kong

1. Tag

Man könnte meinen, dass mein Start in Vietnam nicht einfach sein sollte. Triebwerk in Frankfurt musst repariert werden. Dadurch verspäteter Abflug und kürzerer Aufenthalt in Hong Kong. Und irgendwie war an diesem Tag der Wurm drin, so dass ich in Saigon am Flughafen vergebens auf mein Gepäck gewartet habe. Verlustmeldung am Flughafen machen und herausfinden wo das Gepäck sich gerade auf der Welt befindet. Am Ende kam heraus, dass durch den zu kurzen Aufenthalt in Hong Kong, das Gepäck in der kurzen Zeit nicht umgepackt werden konnt. Da wartet man eben auf den nächsten Flug von Hong Kong nach Saigon. Ich vertrieb mir die Zeit mit Christoph in der Stadt und fuhren gegen 18:00 Uhr wieder zum “Sân Bay Saigon” (Flughafen Saigon). Glücklicherweise ging die Suche nach meiner roten Tasche viel schneller. Danach ging es in die neue Wohnung und saßen zu Dritt in der Küche bei Bier “333″ und Haribo.

2. Tag

Viel Schlaf gab es nicht. Direkt neben meinem Fenster liegt eine Baustelle. Morgentliches Hämmern, Schaben und Geschreie sind um 6:00 Uhr nicht gerade schlaffördernd. Ebenso die Hitze der Trockenzeit. Ab genannter Zeit hat es hier schon um die 30° C. Kurz aufgestanden, versucht die aktuelle Situation zu verarbeiten, dass ich in Saigon bin und danach auf ins Getümmel. Meine erste Aufgabe war es ein Schlüsselmacher aufzufinden, um den Hausschlüssel nach machen zu lassen. Damals im Deutschen Kindergarten haben wir von Straßenpolizisten beigebracht bekommen, wie man die Straße überquert. Nach über 20 Jahren muss ich alles vergessen, was ich von diesen Polizisten gelernt hatte. Es gibt kaum eine Sekunde, an der kein Moped die Straße entlang fährt. Ganz langsam und immer den Blick auf den Gegenverkehr. Keine hektischen Bewegungen, sonst hat man direkt ein Reifen am Bein hängen. Hier herrscht das Gesetz des Stärkeren. LKW, Bus, Jeep, Pkw, Moped, Fahrrad und dann kommt der Fußgänger. Ständiges Hupen, Schlängeln, links und rechts überholen. Nichts führ schwache Gemüter, sag ich Euch. Ob ich es je wagen werde mir hier ein Moped zu mieten und auch zu fahren? Die Antwort lautet bisher ganz klar, Nein!!!

3 Comments »

  1. Hi, hoffe die nächsten Tage werden besser für dich! Wir kommen am Donnerstag an und bleiben dort ein paar Tage, danach sind wir eine Woche bei Phuongs Family ganz im Süden und kommen dann nochmal nach Saigon. Wenn es bei dir passt können wir uns ja mal treffen. Melde dich einfach. Hier unser Blog: http://www.potato-meets-rice.com/

    Comment by Moritz — 26 March 2009 @ 19:27

  2. Hi, klingt schon mal sehr gut dein Start.
    Mir wurde gesagt niemals den Verkehr beachten und nur die gegenüber liegende Straßenseite als rettendes Ziel anpeilen und los gehts – es werden alle ausweichen.

    Keep us updated

    Comment by Kopfgeburt — 27 March 2009 @ 9:18

  3. Schön, dass du gut angekommen bist, auch wenn mit ein paar unangenehmen Hürden. Leb dich gut ein, verlier den Jetlag und genieß die Zeit dort. :)
    Viele liebe Grüße aus dem verregneten und verschneiten Furtwangen!
    Ach so, zum Straße überqueren. Also Ulrich Wickert hats beim Überqueren des Champs Elysées in Paris ja auch so gemacht, dass er die Autofahrer nicht angeguckt hat, denn hätten sie gesehen, dass er sie sieht, dann wären sie weiter gefahren, so haben sie abgebremst…

    Comment by Catherine — 27 March 2009 @ 14:34

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