
Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.
Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.
Archiv für March, 2009
05. March 2009
Zuerst mal ein Danke an die Wirschaftskammer Österreich (WKO). Für eine Plattform an der man ich austauschen kann und neue Kontakte findet. Ich habe 3-4 Vorträge angehört. Im ersten und zweiten Vortrag hat der Sprecher in den ersten 5 Minuten 100% meiner Aufmerksamkeit erhalten. Aber als es inhaltlich Berg ab ging und für mich kaum was Neues gab, wurden meine anfänglichen Erwartungen nicht erfüllt. Umgehauen hat mich wirklich goar nix. Es war eher eine Messe an denen die Austeller, sich vor den Kunden profilieren konnte. Dementsprechend waren die Vorträge, an denen ich teil nahm, orientiert. 80% des Inhalts ging nur um das Unternehmen. Ganz auffallend fand ich die Firma Lukulta. Überthema war gewesen “Produktiv vernetzt – Wissensmanagement in Unternehmen”. Groß ausgeholt und dann fing das Blabla an. Ach wir sind ja so einzigartig, das ist unser USP, wir sind der Knoten zwischen Kunden, Lieferanten, Medien und Mitarbeiter. Unsere Werte sind xyz. Hallo!!! Wissensmanagement? Was da erzählt wurde, war die tägliche Arbeit jeder Unternehmung. Das kann jeder Geschäftsführer, Marketing Assistant und sogar die Sekräterin verzapfen. Sogar ein etwas älterer Herr schüttelte sein Kopf und murmelte vor sich in “hä… Wissensmanagment.. aha, hihi”.
Allgemein ist der E-Day für Leute zu empfehlen, die sich nicht 24/7/ mit Internet, E-Commerce und dem schrecklichen Wort “Web 2.0″ befassen. Aber ehrlich, da hole ich mir eine Zeitschrift und lese 2-3 Abonnements und gut ist. Der E-Day ist meiner Meinung nach nur ein Marktplatz von Marktschreiern, die den besten Fisch und das beste Obst verkaufen wollen. Sie können sich den Standpreis leisten und haben einen guten Draht zum WKO. Der E-Day ist ideal zum Networking betreiben. Was machst du, was mach ich, Visitenkarten austauschen und die Sache ist erledigt.
In diesem Sinne. Hat sich der E-Day für mich auch erledigt.
04. March 2009

Der Tod. Gesellschaftlich wird mit ihm unterschiedlich umgegangen. Manche Kulturen zeigen den Trauer in tagelangem kollektivem Weinen und Feiern. Manche reden um den heißen Brei. Ich taste mich an dieses Thema ganz langsam an, da es recht sensibel ist. Anscheinden zieht der Tod eines Menschen nicht nur real Aufmerksamkeit auf sich sondern auch in diversen Internetforen. Aus Achtung an den Verstorbenen möchte ich nicht auf eine spezielle Gruppe verweisen, die sich wie “Schaulustige” im Forum verewigen. Es wirkt etwas heuchlerisch gar komisch wie der Tod bei manch fremden Menschen veranlasst ein “künstlichen” Trauer erzeugt. Es ist schön und achtenswert, wenn andere Menschen am Trauer der Hinterbliebenen teilnehmen möchten. Es sollte hier nicht abwertend zynisch bewertet werden. Jedoch sollte die Form gewart werden. Der Tod, ein Abschied vom Leben, der Eintritt ins Nirvana, die Wiedergeburt oder Erlösung vom Leben. So wird der reale Tod unterschiedlich gesehen.
Wie wir wissen, folgt nach dem Ableben eines Menschen gewisse Förmlichkeiten, die unumgänglich für die Hinterbliebenen sind. Der Weg zum Amt, Krankenkassen, Arbeitgeber etc. Papierkram der gemacht werden muss. Wie das alles genau passiert weiß ich nicht. In einem Leben hinterlassen wir unzählige Fußspuren, die beim Tod nachzuverfolgen, um die “Dinge” zu klären.
Auch im Internet hintelassen wir Spuren. Wir sind Mitglieder auf zig Portalen. Haben E-Mail Accounts, besitzen Webspace für die eigene Website und chatten über ICQ, Yahoo oder MSN. Was passiert mit den ganzen Accounts im Falle des Todes? Eine Art “postmortale” Datenbeerdigung. Es gibt ja noch nicht ein Dienst, der meinen Tod twittert, wenn man das ganz makaber betrachtet. Sollte es so ein Dienst geben, an dem teilnehmende Unternehmen sich registrieren können. Mit einem “Newsletter” der Hinterbliebenen wäre das Problem, falls es ein Problem darstellt, annähernd gelöst. Da bekommt das Wort “Karteileiche” ein ganz unangenehmen Ton.
Wie sehen die Datenschützer das? Was sagt die Bloggergemeinde dazu? Was sagen die Leser dazu?
03. March 2009

Seit der letzten DeepSeach Konferenz sind jetzt fast drei Monate passiert. Wien hat schon einiges Interessantes anzubieten. So wird von der Wirtschaftskammer der zehnte E-Day angeboten. Unter dem Motto “total vernetzt” spiegelt sich das Programm auch wider. Mal sehen ob es ein Bullshit-Bingo Tag oder unterhaltsames Power-Point Karaoke wird. Die Sprecher können sich schon mal mit großen Namen zieren wie XING, Microsoft, Nokia uvm.
Und in die Hofburg wollte ich schon immer ein Blick werfen. Gut das der E-Day dort veranstaltet wird. Zwischen Pferden, Prunk und Präsentationen wird das sicher ein schöner Tag.

Wann? 5.03.2009
Wo? Wiener Hofburg
Uhrzeit? 9:15 Uhr Eröffnung
03. March 2009

Kaum sind 10 Jahre vergangen. Die dot-com Blase hinter uns und wir sitzen mitten drin bzw. dran. Zuse I, Zuse II… 386er, Pentium, Computer-Clouds, Content Delivery Networks und alles was so an Hardware und Diensten waren und sind. ARPA-Netz, Interconnected Network (Internet) und was haben wir nun? Heute ist es mehr als eine Verbindung zwischen ein und mehreren Netzwerken. “Höher weiter schneller” wird es so oft sportlich gemeint. Der Wettbewerb um neue Technologien und Dienste gleicht einem exponentiellem Wachstum, was Kevin Kelly 1998 in seinem Buch NetEconomy andeutete. Mehr Bandbreite, bessere Bildqualität, ja High Definition (HD) muss es sein. Aber bitte alles ganz klein. Ein süßes Net(t)book oder lieber doch ein Airbook. Ein CD-Laufwerk? Was ist das? Ach ja USB und Firewire gibt es auch noch. Ich kenne nur W-Lan oder wenn es sein muss auch mal Ethernet.
Upload, Download, Uplink, Downlink. Digitale Presswurst durch den Kabelsalat der Erdschichten. Von einem Ende bis zum anderen Ende der Welt. Wie wir wissen hat die Wurst ja zwei Enden. Und bald müssen wir ganz fest pressen, dass noch was rauskommt, oder nicht? Vielleicht hilft ja Ulrich Lohmann weiter. 500 mal mehr Wurstsatz hat seine Erfindung. Microsens hat sich als Marktschreier angeboten. Und woher kommt diese tolle, dicke, schnelle Wurst? Der Lohmann hat sein Meister in Hagen gemacht. Heureka hat ihn wohl angelacht.
Weg von der Wurst. Was macht denn der Wurstkonsument so? Erhöhter Digitaler Konsum vereinsamt die Menschen oder macht sie sogar krank? So das Spiegel-Ei. Oder doch nicht, wie Bitburger entgegensetzt. So studieren die Wissenschaftler früher das Internet und heute nutzen sie es um den Menschen zu studieren. Erst außenrum dann innenrum oder doch andersrum? Niclas Lumann, was der da wohl zu sagen hat?
Der Wurstverzehrer entblöst sich auf Facebook und Twitter. Hat Freunde hier und Freunde da, mal real mal nur digital. Hat das Spiegel-Ei mal wieder sein Senf dazu gegeben. Ein gefundenes Fressen für die Datenkrake und Personensuchdienste. Damit wir bald sicherer durch die Wurst und mit ihr surfen, gibt es bald vielleicht ein elektronischen Ausweis, ertönt es aus dem Hofe von Fraun. Und damit die Wurst auch immer schön kalt bleibt, brauchen wir zukünftig vielleicht kein Kühlschrank mehr. Bitburger braucht dann auch kein Eis-Kühlfach.
In diesem Sinne. Prost! Auf das Internet.
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