
Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.
Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.
26. May 2010
Eine Bank wird von 5 Banditen überfallen. Der erste geht hinein und nimmt die Hälfte aller Diamanten und zwei zusätzliche Diamanten steckt er sich in die eigene Hosentasche. Der zweite geht auch in die Bank und nimmt wieder die Hälfte und steckt sich ebenfalls zwei Diamanten zusätzlich in die eigene Tasche. Der dritte und vierte Bandit verfahren gleich. Der letzte fünfte Bandit bekommt nix. Kein einziger Diamant für den armen Kerl.
Wieviele Diamanten gab es am Anfang zu rauben?
21. April 2010
… keine Lebensgemeinschaft. Aus diesem Grund haben wir vor 6 wochen entschieden aus dem Miethaus der Firma auszuziehen. Wie sucht man also hier in Vietnam nach einer Mietwohnung bzw. Miethaus? Es gibt 3 Möglichkeiten:
- Auf eigener Fauss ohne Plan drauf los fahren mit der Annahme, dass das Glück einem zu Schildern mit der Aufschrift “zu vermieten” führt.
- Man sucht sich einen ortskundigen Makler in seiner Gegend aus.
- Man sucht wie jeder andere heutzutage im Internet. (was bei Immobilien in Vietnam noch nicht normal ist, sondern 1 oder 2 eher in Frage kommt)
Unser ersten Gehversuche lernten wir durch Möglichkeit 3. Jedoch fanden wir schnell heraus, dass bei all den Objekten, die wir uns aussuchten, irgendein halbwissender Makler dahinter steckte. Unser Ziel war gewesen, mindestens 2-3 Apartments zu begutachten, um uns erst mal Überlick über Zustand und Kosten zu erhalten. Bei der ersten Maklerin, hatten wir insgesamt 2 Wohnblöcke besichtigen können. Jedoch blieb es nur bei einem. Weshalb? Hier die Kurzgeschichte:
Wir saßen am nach Abwasser wohlriechenden Fluss und tranken in der spaeten Mittagssonne das neue Tiger Crystal. Ja auch hier ist Bier in Gold, Silber und Light à la Becks Gold angekommen. Etwas leichter und süffiger im Geschmack und fliesst schneller die Gurgel herunter. Dazu einen kleinen Snack “Bò lúc lac khoai tây chiên” und gekochten Mini-Eiern (fragt nicht was das für welche sind), haben wir auf einen Kumpel von Dương gewartet – der uns bei der Besichtigung begleitet hatte. Glücklicherweise ist er in der Gegend aufgewachsen und konnte uns vorab schon einige Tipps geben. Diese Tipps begrenzten sich auf :”Ne, lasst mal, wohnt lieber nicht hier, es ist zu gefaehrlich in dieser Ecke!”. Ich bin kein Freund von Angstmacherei, doch nachdem er es wirklich einige male versucht hatte uns abzuraten, war die Apartment Besichtigung des Phu My Wohnblock nur noch pro forma.
Nach einer Fahrt durch Irrgassen (Gibt es eigentlich ein deutsches Wort für einen Weg, der noch kleiner ist als eine Gasse?), trafen wir auf das Phu My. Die Maklerin hat schon auf uns gewartet. Auf dem Weg zum Fahrstuhl warfen wir kritische Blicke auf die Umgebung des Wohngebietes und die Außenschale des Gebaeudes. Verglichen zu den Wellblechhütten, die es hier in HCMC tausendfach gibt, ist Phu My gar nicht so schlecht.
Die unangenehme Totenstille im Fahrstühlen, ist keine kulturelle Eigenart der Deutschen, sondern ganz klar ein interkultureller Habitus, seit dem Fahrstühle erfunden wurden. Ausgestiegen aus dem von der Morgen- und Mittagssonne aufgeheizten Fahrstuhl, stoppten wir vor eine Wohnungstür, die mit einer zusaetzlichen Sicherheitsschiebetür ausgestattet ist. Doppeltgemoppelt haelt wohl besser. Die Maklerin klingelte und es dauerte ein bis zwei Minuten, bis jemand die Tür aufschloss. Ein Schatten huschte im Türschlitz hin und her, es knackst und man hört den Schlüssel sich zweimal drehen. Ein aeltere Damen mitte Vierzig öffnete uns die Türen. Ihr Blick verraet uns, dass sie keine Auslaender erwartet hatte. Uns kam der Geruch von kaltem Rauch entgegen, was uns den starken Zigarettenkonsum des Vormieters verraet. Die Entscheidung war schnell gefallen, Nein. Nicht nur die Wohnung stinkte, sondern auch der Preis. 550 USD für ein Wohnung, in der wahrscheinlich in dem verschlossenen Zimmer eine alte Oma vor sich hinvegetierte, eine Annahme die wir machten, da uns das Zimmer nicht zur Begutachtung aufgeschlossen wurde, überzeugte uns nicht sehr. Zudem waren wir schon durch den Ratschlag des Kumpels voreingenommen.
Der Abschied viel uns nicht schwer und so zogen wir los, auf zum naechsten Wohnblock. Halbwissender Makler, hatte ich oben geschrieben. Auf diese Maklerin trifft eher wissenslos zu. Begründet durch die Tatsache, dass sie einen Fahrer, brauchte, der ihr den Weg zum naechsten Wohnblock zeigte und sie kutschierte. Zudem wusste sie nicht mal wo sich das Apartment in dem Wohnblock befand. Aber soweit kamen wir nicht. Warum?
Angekommen am Wohnblock, trafen wir erstmal auf einen langen Motorbike Parkplatz, der sich direkt vor dem Eingang befand. Nun standen wir wieder vor einem Fahrstuhl, nur unterscheidet sich dieser mit dem Vorhergenden, dass er in ein Wohnhaus installiert ist, das mal grundsaniert werden sollte. Zusaetzlich noch eine Art Mafia, vor dem Eingang des Hauses herum lungerte. Diese drei Genossen, passten auf, dass ja keiner den Fahrstuhl kostenlos benutzen darf. Genau, ihr lest richtig “kostenlos”. 1000 VND, sollte es pro Kopf kosten. Ich lachte nur und drehte mich schnurstracks um. Zielgerade in die Richtung aus der wir gekommen sind. Um die Logik nochmals nachzuvoll ziehen, wir ziehen da ein, bezahlen Miete für eine Wohnung, die sich in diesem Objekt befindet. Um in die Wohnung zu gelangen, benutzt man ein Fahrstuhl, der nun nochmals was kostet. Pro Person! Ja klar, logisch machen wir doch Frau Maklerin. Ein Dankeswort und sie sah nur noch unserer Staubwolke nach.
Wie wir zu unserem jetztigen Apartment gekommen sind, erfahrt ihr im naechsten Beitrag.
In diesem Sinne gut gewohnt ist halb gelebt.
Ein Bild zum Vorgeschmack:

Nachtsicht und -Blick auf Saigon in Richtung Nord-Westen. Vom Balkon unserer neuen Wohnung.
30. September 2009
Ich sitze gerade im Büro. Draußen regnet es “Katzen und Hunde” – wie die Engländer es zu pflegen sagen. Schaue ich durch das geperlte Fenster, sehe ich wie Motorbikes sich unter der schützende Brücke zu einer Menschentraube zusammenraffen. Noch 4 Kollegen sitzen im klimatisierten Großraum-Büro und warten auf das baldige Regen-Ende.
Mein Husten ist nach 4 Tagen immer noch nicht weg. Nein, kein H1N1! Wer das glaubt, lässt sich mal durch maddox-mission’s Artikel kurieren.
You never really know when they’re going to hit, so you might as well let go and stop being such a scared pussy all the time. (Maddoxx, besucht 30.09.2009)
In diesem Sinne. Gesundheit!!!

Cough me if you can
02. September 2009
Als Wiedervereinigungstag, Unabhängigkeitstag gefeiert. Ob von den Franzosen befreit oder von den Nord-Vietnamesen eingenommen. Jede Medaille hat zwei Seiten. So greift Spiegel-Online dieses Thema mit dem Titel “40. Todes Tag Ho Tschi-minh” auf. Am Ende des Artikels wird folgende Bemerkung gemacht:
Die ist die leicht überarbeitete Fassung eines Textes aus Michael Sontheimers Buch “Im Schatten des Friedens. Ein Bericht aus Vietnam und Kamputschea”, Berlin 1989.
Die Betonung liegt wohl auf leicht. Wo war der redaktionelle Beitrag, auch wenn er nur leicht überarbeitet wurde. Die vietnamesische Schreibweise für Namen ist völlig daneben. Auch der Name von Ho Chi Minh ist nicht richtig. Ein Blick auf die Landkarte hätte gereicht. Der Text ist inhaltlich einseitig dargestellt, sowohl historisch als auch faktisch. Nicht, dass ich hier mich als Historiker darstellen möchte, aber das erinnert mich an eine Person, die einen Süd-Vietnamesen auf der Straße kennengelernt hat und diesen feiert, weil er gegen die Amerikaner gewonnen hat. Ignoranz ist keine Schande, aber Respekt gegenüber anderen (Boat-People, Flüchtlinge, Vertriebene, etc.) sollte in so einem Artikel berücksichtigt werden.
Und ja, der heutige Tag ist kein besonderer hier in Vietnam. Es hängen viele die Fahnen draußen. Manche Geschäfte haben geschlossen. Aber trotzdem ist es eigentlich ein Tag wie jeder anderer. Nur habe ich heute frei.
10. June 2009
…muss nicht heißen, das es heute nicht klappt. Seit der Schule, Bundeswehr, Ausbildung, Praktika und Studium habe ich schon bei einigen Unternehmen gearbeitet. Auch nun hier in Vietnam beobachte ich diese Einstellung von Typ Mensch, die in der Vergangenheit schlechte Erfahrung mit einer Sache gemacht haben und nun darauf versteift sind, dass das auch so bleibt. Konkreter gesagt, Ihr habt eine Business-Idee und versucht diese vor Jahren auf den Markt zu bringen. Ohne Erfolg. Heute frage ich Euch nach diese Business-Idee und ihr verneint alle meine Argumente. “Das habe ich auch so damals gedacht, ja das funktioniert nicht, das habe ich auch versucht…” Aber oft vergessen solche Personen, dass die Zeit ja nicht stehen bleibt. Der Markt entwickelt sich, neue Technologien werden eingeführt und die Menschen nehmen diese Veränderungen an. Heute wäre die Zeit für deine Business-Idee.
Besonders in der Telekommunikations- & IT-Branche ist das ganz schnell-lebig. Gestern flop, heute top! Und am Ende merken solche Personen erst, wenn die Konkurrenz ein Schritt voraus ist. Dann ist es zu spät und man hechelt immer hinter her. Früher schmeckter mir Bier nicht, doch heute trinke ich es täglich gerne.