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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

Missgeschick,Beichte und Einweihung

Heute ist schon wieder Sonntag. Die Zeit geht zu schnell um. 3 Monate bin ich schon hier und es fühlt sich nicht annähernd danach an. Was ist so die letzten zwei Wochen passiert. Duong der neue Informatik Trainee aus Basel ist seit 1 Monat hier und wir haben im Haus einen zusätzlichen Genossen zum reden, ausgehen und verstehen. Letztes Wochenende war ich mit ihm und Chris in Down-Town. Es hat eine neue Bar mit dem Namen “Buffalo” aufgemacht. Dem Besitzer gehört auch das Allez-Boo und das GO2. An jenem Freitag-Abend hatte der Büffel preopening Party. Das bedeutet nichts anderes als, dass die Bar noch nicht fertig ausgestattet ist aber schon Bier verkauft. Und was passiert mir? Nach einer Flasche Tiger musste ich mal für kleine Jungs und fragte die Bedienung “Nhà Vệ sinh ơ  đâu vẫy?” (Wo ist die Toilette?). Ich folgte natürlich seinem Zeigefinger und traf unterwegs ein paar Handwerker, die noch einiges Interieur installierten. Fragte diese auch nochmals, ob ich die Toilette nutzen kann. So öffnete ich die Tür zum Bedürfnisraum und fand ein modernes Pissoir auf. Ganz aus Glas und stellt euch vor, was hinter dem Glas sich befand? Ein Flachbildschirm. Man konnte also direkt beim Bierablassen Fernseh gucken. Aber es war zu schön um war zu sein. Der Flachbildschirm blieb aus und mein verdautes Bier machte sich, anstatt auf den Weg in die Kanalisation, einen Weg vom Pissoir auf den Fußboden. Holy Shit! Dachte ich. Ich bin wohl der erste Benutzer dieser Toilette. So war es auch gewesen. Heimlich verdrückte ich mich zurück an meinen Tisch, wo Chris und Duong auf mich warteten. Ich natürlich gleich das Missgeschick erzählt und die “verpissten” sich wortwörtlich.

So konnte ich das nicht stehen lassen. (Ich meine die Story und mein flüssiges Missgeschick, das ich hinterlassen hatte). Ich sprach dann eine Frau an, die nach der Chefin der Bar aussah und beichte ihr mein Nachlass in der Toilette. Es gesellte sich ein Westler hinzu, der sich als Mann und Besitzer der genannten Bars entpuppte. Mike heisst er. Ein interessanter Kerl so Anfang 50. Ich wiederholte meine Beichte und er sprang auf und rannte zur Toilette und es tummelten sich derweil einige Vietnamesen um ihn, eine mit einem Lappen und Eimer. Ich konnte mir ganz klar vorstellen, was nun dahinten sich abspielte.

Er kam zurück und sagte mir, nun kennst du meine Toilette und hast die Flachbildschirme gesehen. Weißt du was ich für Filme da abspielen lassen werde, fragte er mich. Obama und Georg Bush Videos. Den Rest könnt ihr Euch ja selbst ausmahlen. So sprachen wir noch eine Weile, er erzählte mir was er alles so vor hatte in Vietnam. 8 Resorts am Meer aufbauen und wenn ich mal Zeit habe sollte ich im Allez-Boo Resort in Mui Ne vorbei schauen. Mein Gesicht wird er nicht mehr vergessen, musste er zugeben. Ich habe seine Toilette feierlich eingeweiht.

Das war nur eine Story von diesem Wochenende. Die anderen Geschichten erzähle ich Euch lieber nicht.

Fubar, die Abzockerbande?

Nachdem ich es bisher versucht habe es nicht öffentlich zu machen, kommt dieser etwas unfreundliche Eintrag.
Vor etwas längerer Zeit habe ich in der Fubar gearbeitet. Ich wollte etwas Abwechselung zwischen Studium und “VorDemNoteBookSitzen” haben. Daher hatte ich in der Fubar angefangen zu arbeiten. Ich hatte schon damals in der Ausbildung nebenher gekellnert, um etwas Geld dazu zuverdienen. Einen Abend hatte ich nun in der Fubar mein Können gezeigt und wurde auch gleich genommen. Drei weitere Abende habe ich gearbeitet. Am Ende des Monats war dann Abrechnung. Es lag ein Couvert für mich da mit einem Betrag von 20€ drin. Ich dachte mir, Du hast 3 mal durchschnittlich 5,83 Stunden gearbeitet, insgesamt waren es 17,5 Stunden. Und hast nun ein Blauen Schein dafür bekommen? Das hatte ich dem Chef-Kellner und Mitbegründer der Fubar gesagt. Er hat sich dafür entschuldigt und würde das weiter geben. Seitdem bin ich dann auch nicht mehr arbeiten gegangen. 3-4 Wochen später war mal wieder Party in der Fubar und da hatte ich den gleichen Chef-Kellner gefragt, wie es nun damit aussehe. Der hat mich wieder verdröstet, dass sei eine andere Baustelle, er würde es dann seinem Partner weiter geben. Danach hatte ich die Schnauze voll von dem Laden und wollte mich nicht weiter stressen, indem ich ständig dem bisschen Geld nachzueilen. Außerdem finde ich, dass wenn man als Geschäftsmann unterwegs ist sein Schulden bezahlt und nicht auf Anfrage den Aushilfslohn ausbezahlt. In Geldnot können Sie ja nicht sein?!

Gestern Abend hatten wir unsere Abschiedsfeier und sind danach in die Fubar. Ich hatte mir etwas bestellt und beim Bezahlen gesagt, dass ich eher noch Geld zurückbekomme, als dass ich für das Getränk etwas zahle. Der Kellner hinter der Bar (auch Mitbegründer der FuBar), er könne da nix machen, ich muss zum Partner, der für die Finanzen verantwortlich sei. Also ich frage mich wo da das Problem ist, wenn 2 Leute, die in der Person der Position einer Geschäftsführung haben, jedesmal auf einen anderen verweisen, weil das nicht ihr Aufgabenbereich ist, ist ja in Ordnung. Aber man kann doch mal sein Mund aufmachen und dem Kollegen sagen, hey wir SCHULDEN dem Nhân noch 87,50 € (abzüglich dem Getränk von Gestern).

Aus diesem Grund scheue ich mich eigentlich noch in die Fubar zu gehen, ich bekomme da fast ein inneren Wutanfall, wenn ich die Gesichter sehe. Also Leute, wenn ihr mal wieder in die Fubar geht. Denkt an mich und trinkt ein Bier für mich mit. Denn gestern war der letzte Abend, in dem ich in der Fubar war. Ich hoffe mal nicht, dass wir im 7 Semester die Thesis-Abschlussfeier in der Fubar machen. So nun habe ich mein Ärger in Schriftform gebracht. Aber Fubar, trotzdem Danke für die Zeit, in der ich mit Kommilitonen und Freunden bei euch verbringen durfte. Macht weiter so!!! Schön Bier ausschenken und Geld einsacken.

Achja, und wie immer am Ende eines Artikels ein Link von mir. Für alle die gerne in der Fubar arbeiten wollen, hier der Link http://fu-bar.net/jobs.html

Und Falls die FuBar doch noch ein Gewissen hat. Dann kann Sie gerne Ihre Schulden durch Bücher begleichen.
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