
Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.
Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.
26. January 2009

Die letzten Tage, während der Vorbereitung meiner mündlichen Prüfung, häuft sich die Zwitscherquote in meiner näheren Umgebung an. “Hast du schon den Tweet von dem Typ schon gelesen”, “Hey, wen follows do so?”, “Geiler Link hast du da gezwischtert”. Ablenkung von der mündlichen Prüfung oder DAS nächste Kommunikationsmedium nach E-Mail, Chat & Foren? Für alle meine Freunde, die außerhalb von Internetgedöns und dem Buzz-Word World “Web 2.0″ leben. Ein Service namens Twitter schwappt von San Fransisco über den Atlantik nach Deutschland. Twitterer halten ihr Lebensmoment in 140 Zeichen kurz und knapp fest. Was machst du gerade? Der Aufhänger, den man auf der Startseite von Twitter zu lesen bekommt. Eine Art “Live” Übertragung des Lebens.
Und was schreiben die Leute so in ihren Tweets (so nennt man die Statusmeldung)? Alles, aber wirklich Alles! Von Nonsense, politischen Themen, Katastrophen oder das ein Erdbeben den monatlichen Besuch beim Gynäkologen etwas stört. So zwitschern neben Privatpersonen, auch Unternehmen wie der Spiegel oder Barack Obama – wobei wohl eher seine politischen Helfer seine Tweets erstellen.
- Was macht das für ein Sinn?
- Warum sollte ich mein Leben zwitschern?
- Und wie verdient Twitter sein Geld?
zu 1.) Auf den ersten Blick keinen. Doch schaut man genauer hin, findet jeder einen Mehrwert für sich selbst. Entdeckung neuer Themen/Webseiten über Gleichgesinnte.
zu 2.) Brauchst Du nicht. Wer sagt denn, dass du das musst? Teile allen Freunden/Followern deiner Tweets mit einem Klick Interessantes mit. Vorher war das etwas aufwändiger.
zu3.) Bisher noch nicht wirklich. Wie üblich entstehen Ideen erst ohne kommerziellen Hintergedanken. Der Mehrwert wird erst zufällig entdeckt und von Markt & Menschen angenommen. YouTube arbeitet beispielsweise auch noch nicht gewinnbringend. Aber laut Twitter arbeiten sie noch kräftig am Geschäftsmodell.
So das waren meine Gedanken zum digitalen Vögelein, das noch recht lange zwitschern wird. Und was machst Ihr so?
@Christian: Schickst mir dann deine Thesis über Twitter!
Links:
Twitter Website
Mein Twitter Profil
Liste von Twitter Tools
Spiegel zwitschert
08. June 2008
Am Freitag morgen bin ich früh aufgestanden. Als allererstes den Rechner angeworfen und dann getwittert.
Sina vom Barcamp hatte ein Link auf perlentaucher.de gemacht, ein Artikel über Demokratie, Gesellschaft, Politik im Web von Robin Meyer-Lucht. Unter anderem hat er auf einen Film “Quoten, Klicks und Kohle” von Thomas Leif hingewiesen. Mal gespannt was da so drin steht, hier ist ein kurzes Interview von Ihm: Interview mit Thomas Leif
Danach bin ich irgendwie beim Browsern durchs Netz auf Niklas Luhmann gestoßen. Ich fand auf Wikipedia einen ausführlichen Eintrag über Luhmann’s Systemtheorie, besonders interessant fand ich seine Vorstellung von dem Begriff Kommunikation. Vor allem, dass er Kommunikation nicht nur auf ein Sender, Medium, Code und Empfänger reduziert, sondern auch auf das Verstehen. Kommunikation ist für Ihn 1. das selektieren von Information (Information), und 2. das Bedürfnis zu haben die Information mitzuteilen (Mitteilung), 3. Der Empfänger (lt. Luhmann das Alter) muss die Information des Empfängers (lt. Luhmann das Ego) verstehen. Ohne den Prozess des Verstehens, findet also keine Kommunikation statt. Weiterhin beschreibt er das Verstehen in 3 Selektionsvorgängen. Die Information muss verstanden (gemeinsamer Code) werden und als Mitteilung als solches identifiziert werden. Wenn die Mitteilung angenommen wird, besteht eine Anschlusskommunikation, auf die weitere Kommunikation aufbaut.
Was hierbei wichtig ist, dass er unter dem Begriff “Medien” nicht die gängige Vorstellung von Medien hat. Sondern für ihn funktioniert z. B. “Macht, Geld, Liebe, Kunst und Wahrheit als solche symbolisch generalisierten Kommunikationsmedien” (wikipedia).
Gedanke wird demänchst fortgesetzt…