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Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

Twittern macht krank?

Hatte ich gestern Abend in der XING Gruppe Microblogging verfasst.

So eben diesen Artikel auf Spiegel Online gelesen.

Soziale Netze machen krank – angeblich

Hierbei wurde auf die Studie von Aric Sigman verwiesen, publiziert von Biologist.
Well connected? The biological implication of ‘social networking

Was haltet ihr davon?

Meine Meinung kennt der eine oder andere schon darüber.

Ich finde die Argumentationskette und Korellation von “Elektronischer Medienutzung” und Soziale Vereinsamung, die einhergeht mit Krankheiten etwas sehr populistisch. Da wollte einer mal wieder in die Schlagzeilen kommen.

Ich würde gerne wissen, welche andere gesellschaftlichen Faktoren dazu beitragen, dass die Elektronische Mediennutzung erhöht wird. Die Zeit die dadurch “verloren” geht, muss ja irgendwo abgezwackt werden.

Fragen wie:
Welche Medien nutzen wir weniger und dafür Elektronische mehr?
Weniger Bücher, Zeitung, Fernsehen (so einige Studien das auch sagen), und sich der Medienkonsum nur verlagert.

Vereinsamung der Älteren?
Hier kann es auch andere Effekte sein. Die Babyboomgeneration ist nun die Rentengeneration, daher auch vermehrt ältere Menschen “vereinsamen”. Eine Großfamilie wie früher gibt es eben nicht mehr in Westen. Ein sozialer Wandel der “bedauerlicherweise” ein Zeichen eines gesellschaftlichen Misstandes ist.

Die Kinder vereinsamen?
Ich bin das Thema so leidig. Alt und sollte mal überholt werden.

Elektronische Mediennutzung (Soziale Netwerke im Internet) führen zu:
Demenz, Krebs, Herzkrankheiten, Diabetes, Influenza, Reuma und die allgemeine Erkältung.
Sicher hat die Vereinsamung Einfluss auf den Körper. Geht von der Nicht-Teilung von Körper und Geist. Was ich auch vertrete. Gefühle, Emotionen beeinflussen meine körperlichen Aktivitäten. Doch fühle ich mich nach einer regen Diskussion in Sozialen Netwerken richtig ausgelassen und gut. Feedback, reger Denkprozesse verleihen ein “Gefühl” der Sozialen Präsenz (Media Richness Theorie, Social Presence Theorie und Awareness Theorie).

Ich konsumiere weniger Fernsehen, dafür mehr das Medium Internet (News, Blogs, Online-Zeitung, Social Networks). Bücher lese ich trotzdem weiter, sogar mehr als früher, dank des Internets. Und mein Tagesablauf wird in Zukunft sich auch nicht ändern. 8-10 Stunden arbeiten. Heim kommen. Was kochen, essen. Ein nettes Gespräch führen mit der Freundin. Manchmal am Wochenende mit Freunden weggehen. Davon werde ich manchmal auch krank ;)

In other words, skip that next Tweet, postpone polishing your LinkedIn profile, put off updating your Facebook status, and go hug someone.

Zitat http://www.theregister.co.uk/

In diesem Sinne, geselle ich mich zu meiner Freundin.

Google Lively, räumliches Social Networking

Nachdem in einer Nacht und Nebelaktion Google wieder eine unangekündigte Beta Version veröffentlicht hat, nun hier mein Beitrag dazu. Zuerst musste ich eine etwas weniger als 1MB Installationsdatei herunterladen, diese lädt irgendwelche Datei nach und sucht sich seinen Platz auf der Festplatte. Mein FF3 hat davon nicht viel mit bekommen, kein Restart des Browsers nötig, man merkt ein kurzes Refresh und plötzlich sieht man ein paar Räume auf der Lively-Seite. Lively ist ein browserbasiertes 3D-Umgebung, in dem Ihr Euch eigene Räume Landschaften zusammen stellen könnt. Bis dato kann man sich kostenlos anmelden, falls Ihr schon ein Google Account habt, geht das ganz fix, einfach die bestehenden Zugangsdaten eingeben, dann seit ihr schon drin. Nur noch ein Nickname aussuchen, der natürlich noch nicht vergeben ist.

screenshot-google-lively

Ihr könnt Euch Tische, Schränke, Stühle, Teppiche, Lampen uvm. bisher kostenlos “shoppen”. Euren Avatar mit Klamottten, Schuhen, Haare etc. customizen. Um Euer Möbiliar zu nutzen, müsst Ihr vorher ein Raum erstellen, hier gibt es einige Typen von Räumen. Inseln, Western House, Schneelandschafte und und und. Ein eigenes virtuelles Heim basteln. Jedoch verglichen mit Second Life, handelt es sich hier um “geschlossene” Räume.

screenshot rooms in Google lively

Du kannst nicht fliegen oder dich nicht von einem Ort zum anderen beamen. Verglichen mit den bisherigen Social Networking Plattformen, deine Profil. Leute können auf dein Profil (Raum) gehen, dir Nachrichten hinterlassen, deine Bilder anschauen usw. Interessant dabei ist, dass stelle man sich vor, ich bin eingeloogt und mein Avatar ist schon im Raum, nun deine ganzen Freunde, Bekannten “klicken” auf dein Profil und besuchen dich. Du wirst sehen, dass diese wie im realem Raum eintreten. In StudivZ oder Xing, kannst du das nur sehen, wenn einer seine Privatsphäre freigeschalten hat, so dass sein Besuch bei dir angezeigt wurde. In Google Lively, wird das nun anders sein. Ich finde es auf jeden Fall vom Konzept her besser als SecondLife, dort konnte man ALLES machen. Es gab kein wirklichen Bezug zu meiner Persönlichkeit, man konnte sich sicherlich sein eigenen Avatar erstellen und seine Landschaft kaufen, nur der Zweck war mir nicht ganz klar. Mit Google Lively kann ich nun einfach meinen Raum über einen I-Frame einbinden, so dass jeder, der bei Google Lively dabei ist, mich auf meinem Blog “besuchen” kann. Gut finde ich auch die comic-hafte Umsetzung der Objekte. 1. wirkt es eher spielerisch und 2. es kann schneller gerendert werden.

google-lively-room

Leider muss ich dennoch sagen, funktioniert Google Lively bei mir noch nicht richtig. Nach dem Login und der Auswahl des angelegten Raumes, kann ich nur im Raum navigieren, mehr nicht. Die Funktionalität, wie in der Hilfe von Google Lively beschrieben, gibt es nicht. Wenn dann taucht sie unangekündigt an, so dass ich meinen Raum anpassen kann, aber beim nächsten mal ist wieder alles weg. Schade!

Weiter Infos findet Ihr auf:
http://www.lively.com
http://www.golem.de/0807/60943.html
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,564732,00.html
http://googleblog.blogspot.com
und natürlich darf googlewatchblog nicht fehlen
Downloadlink unter : http://www.lively.com/install

Achso das YouTube-Video dazu darf natürlich auch nicht fehlen:

Und hier der Versuch meinen Raum in diesen Blog zu integrieren. Mal schauen wer mich besuchen kommt und ob es überhaupt funktioniert.

Social Networking ist nix Neues

Habe vorgestern mit dem Buch “Linked” von Albert Lázsló Barabáso begonnen. Die ersten 40 Seiten zeigen schon deutlich, das Social Networking kein Phänomen der Neuzeit ist. Es werden Professoren, Schriftsteller, Mathematiker erwähnt, die sich zu Beginn und Mitte des 20. Jahrhunderst mit Vernetzung beschäftigt haben.

Mir scheint, dass dieses Buch eine Inspiration für die Gründer von XING (ehem. openBC), A Small World sind. In den ersten Kapiteln wird eine Studie von einem Professor Milgram von Harvard vorgestellt. Der wissen wollte über wieviele Knoten, Menschen miteineander verbunden sind. Er hat über 140 Briefe an zufällige Adressaten geschickt, die jeder folgenden Inhalt hatte:

“How to take part in this study”

1. “Add your name to the roster at the bottom of this sheet, so that the next person who recieves this letter will know who it came from”

2. “Detache one postcard. Fill it out and return it to harvard university. No stamp is needed. The postcard is important. It allows us to keep track of the progress of the folder as it moves toward the target person.”

3. “If you know the target person on a personal basis, mail this folder directly to him (her). Do this only if you have previously met the target person and know each other on a first name basis.”

4. “If you do not know the target person on a personal basis, do not try to contact him directly. Instead, mail this folder (postcards an all) to a personal aquaintance who is more likely than you to know the target person. You may send the folder to a friend, relative or aquaintance, but it must be someone you know on a frist name basis.”

Seine Auswertung haben ergeben, dass jeder Mensch mit durchschnittlich 5.5 Knoten miteinander verbunden ist. Parallel dazu gab es eine Ungarische Schriftstellerin Karinthy, die in ihrem Buch “Chains” etwas Ähnliches beschrieben hat.

To demonstrate that people on Earth today are much closer than ever, a member of the group suggested a test. He offered a bet that we could name any person among earth’s one and a half billion inhabitants and through at most five aquaintance, one of which he knew personallay, he could link to the chosen one,”

Weiterhin baut er diesen Gedanken mit dem Internet auf. Wie Websiten miteinander verlinkt sind. Und wie es möglich sei, jede Website von einer Website aus zu gelangen. Laut einer Berechnung, solle nach dem Stand der weltweiten Internetseiten, als das Buch verfasst wurde, 19 Klicks zwischen einer zufälligen Website und einer Zielwebsite. Zu Berücksichtigen ist dabei, dass jeder Klick n-Websiten durchzuklicken sind, so dass man bei dem damaligen Stand 300 Millionen Jahre alles Dokumente durch klicken musste um am 19. Knotenpunkt die Zielseite zu erreichen.

In dem Buch wird sogar das Wort “small world” genutzt. Eine große Welt die durch den sozialen Netzwerk zu einer “virtuellen” kleine Welt zusammen schrumpft.

Bin gespannt was noch weiter in dem Buch kommt. Stay tuned…