
Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.
Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.
04. December 2008
Wie schon im Artikel über der europäischen digitale Bibliothek Europeana, Theseus und Quaero nun auch noch das Bundesarchiv. Eigene Infrastrukturen, eigene Ressourcen eigene Probleme. Ein evolutionärer Weg der Institutionen. Der beste bleibt am Leben?
Hier die Links:
Pressemitteilung
zum Bildarchiv
21. November 2008

Es heißt 2 Millionen digitale Objekte sind schon in der Europäischen Digitalen Bibliothek (EDL) vorzufinden. So die “Beta” Version der Website. In 5 Arbeitsgruppen wurde das Projekt EDL eingeteilt darunter befinden sich Technical & Semantic Interoperability (Part 2) und User and Usability (Part 3). Wobei die Ergebnisse des Letzterem Voraussetzung für Part 2 sind. Und wie Part 3 arbeitet sieht man alleine an der Website selbst. Da lassen sie eine Entwicklungphase der Website öffentlich und glauben das sie richtig toll seien. Veraltetes Tabellen Design, keine Inhalte für das Image Attribut ‘ALT’. Stichpunkt Usability und Barrierefreiheit. Da sollte die EDL nochmal nachschleifen. Mehr Einsicht findet ihr auch auf den PowerPoint Folien (Part 2, Part 3) der Arbeitsgruppen. Interessant dabei ist in Part 2 die Folie 5 in der die Gruppe (Makx Dekkers, Stefan Gradmann, Carlo Meghini) sich fragen “How to compete with Google? Wrong question?”. Ich denke auf jeden Fall die falsche Frage. Sie sollten sich eher an Google orientieren aber als Konkurrenz anzusehen, finde ich etwas überheblich.
Also es wird eine online Bibliothek geben, die für alle europäischen Bewohner zugänglich ist. Digitalisierung, Semantische Suche, Sammlung von Metadaten uvm. An diesem Punkt bringt mich EDL zum Stocken. Im Studium war ich mit 4 weiteren Kommilitonen in einem Projekt involviert, das unter Quaero bzw. Theseus stand. Theseus ist ein Teilprojekt von Quaero. Ziel ist es, eine “europäische Version” von Google zu entwickeln. Doch anscheinend ist dieses große Vorhaben doch sehr kritisch. So scheint Theseus und Quaero sich zu spalten, so Spiegel Online. Da fragt man sich doch wo gehen die ganzen Gelder hin. Einmal wird von 100 Mio, 120 Mio und 400 Mio gesprochen. Das zahlen die EU- also auch die Deutschen Bürger. Jetzt “entwickeln” die Franzosen (Quaero) und die Deutsch (Theseus) alleine. Wobei die Thomson OHG als ein französisches Unternehmen in Deutschland sitzt, zeigt wieder die verstrickte und intransparente Situation beider Lager. Da muss man eher von Entstrickung als von Entwicklung eins Google Gegners sprechen.
Das die Projekte den anschein haben, nicht wirklich voranzukommen zeigt einmal ein Gespräch mit Herrn Zifroni von der Firma Metaheaven an der Konferenz “Deep Search” und die verzweifelte Suche von Theseus nach kompetenten Partnern. Dieser Versuch wird als “Theseus Mittelstand 2009″ verkauft. Jedes Unternehmen, das denkt etwas tolles zu können, kann sich um das Forschungsbudget von 10 Mio Euro bewerben. Was man nicht selbst kann wird durch Outsourcing gelöst. Im Prinzip kann also jeder der sich als Mittelstand versteht und etwas mit Web zu tun hat um den kleinen Betrag bewerben. Sind ja nur 10%, wenn man von 100 Mio ausgeht. Kleinkram. Am Ende kennt einer von Theseus den einen oder anderen und es landet bei einem Freund vom Freund. Die traditionelle Art von Social Networking. Web 0.1
Ach ja, ich war eigentlich bei der EDL gewesen. Schöne Sache aber sobald Institutionen zusammenarbeiten gibt es eh nur Chaos. Hierachie und Bürokratie tragen nicht immer zur Qualität bei. Das zeigt auch das EDL nichts mit Theseus und Quaero zu tun hat, obwohl sie beide sehr viele Gemeinsamkeiten haben. Die Ideen beider ist gut jedoch hapert es an der Umsetzung. In diesem Sinne “hinsetzen Sechs!“.
P. S.: Warum nutzt EDL auch Google Analytics?
Quellen:
http://theseus-programm.de/mittelstand
http://de.wikipedia.org/wiki/Quaero
Spiegel Online zu Quero und Theseus
Blog Openobjects über Europeana