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Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

Vom realen zum digitalen Tod…

postmortale Datenbeerdigung

Der Tod. Gesellschaftlich wird mit ihm unterschiedlich umgegangen. Manche Kulturen zeigen den Trauer in tagelangem kollektivem Weinen und Feiern. Manche reden um den heißen Brei. Ich taste mich an dieses Thema ganz langsam an, da es recht sensibel ist. Anscheinden zieht der Tod eines Menschen nicht nur real Aufmerksamkeit auf sich sondern auch in diversen Internetforen. Aus Achtung an den Verstorbenen möchte ich nicht auf eine spezielle Gruppe verweisen, die sich wie “Schaulustige” im Forum verewigen. Es wirkt etwas heuchlerisch gar komisch wie der Tod bei manch fremden Menschen veranlasst ein “künstlichen” Trauer erzeugt. Es ist schön und achtenswert, wenn andere Menschen am Trauer der Hinterbliebenen teilnehmen möchten. Es sollte hier nicht abwertend zynisch bewertet werden. Jedoch sollte die Form gewart werden. Der Tod, ein Abschied vom Leben, der Eintritt ins Nirvana, die Wiedergeburt oder Erlösung vom Leben. So wird der reale Tod unterschiedlich gesehen.

Wie wir wissen, folgt nach dem Ableben eines Menschen gewisse Förmlichkeiten, die unumgänglich für die Hinterbliebenen sind. Der Weg zum Amt, Krankenkassen, Arbeitgeber etc. Papierkram der gemacht werden muss. Wie das alles genau passiert weiß ich nicht. In einem Leben hinterlassen wir unzählige Fußspuren, die beim Tod nachzuverfolgen, um die “Dinge” zu klären.

Auch im Internet hintelassen wir Spuren. Wir sind Mitglieder auf zig Portalen. Haben E-Mail Accounts, besitzen Webspace für die eigene Website und chatten über ICQ, Yahoo oder MSN. Was passiert mit den ganzen Accounts im Falle des Todes? Eine Art “postmortale” Datenbeerdigung. Es gibt ja noch nicht ein Dienst, der meinen Tod twittert, wenn man das ganz makaber betrachtet. Sollte es so ein Dienst geben, an dem teilnehmende Unternehmen sich registrieren können. Mit einem “Newsletter” der Hinterbliebenen wäre das Problem, falls es ein Problem darstellt, annähernd gelöst. Da bekommt das Wort “Karteileiche” ein ganz unangenehmen Ton.

Wie sehen die Datenschützer das? Was sagt die Bloggergemeinde dazu? Was sagen die Leser dazu?

Werbung für die Aufbewahrungsstätte nach dem Tod

Vor kurzem hatte ich mich mit meiner Freundin über ein Produkt gesprochen. Es geht um Särge aus Papier. Ein Geschätsmodell, dass wohl ein riesigen Absatz finden wird. Günstig in der Produktion und im Material als die Luxusyachten der Krematorien. In einer Gruppe muss meine Freundin ein kompletten Businessplan schreiben und dafür war ein Geschäftsmodell zu finden. Jedoch fragte ich mich, wie man bitte Werbung für Särge machen sollte. Ist doch grenzwertig und schwierig an den Mann zu bringen. Wie wäre es mit “Come in and finde out” ;) . Ein Glück haben Sie sich jetzt für Bio-Kartoffel-Chips entschieden. Interessant wäre es trotzdem gewesen.

Aber nach der heutigen Meldung auf Spiegel macht die Branche wirklich Werbung. Nicht nur im kleinen Maße sondern haben sogar Jung von Matt beauftragt. Eine heiß diskutierte Kampagne zeigt das folgende Bild.

Quelle: Spiegel Online

Quelle: Spiegel Online

Man könnte meinen, wenn es von Jung von Matt kommt, steckt eine riesige Firma dahinter mit Corporate Design und so. Aber ein Blick auf die Website enttäuscht.

Makaber aber dennoch kreativ. Hätten sie die Schrift noch kleiner gemacht, wäre der eine oder andere bestimmt näher gekommen.