T-Shirt Tweet
PaperTweet3d: Augmented Reality T-shirts from squidder on Vimeo.

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.
Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

Viele Anwendungen wie Facebook, Flickr, Youtube und Google Maps haben einen gewissen Mehrwert für uns Internetnutzer gebracht, doch betrachtet man diese Dienste abgeschottet, so stehen sie fest in Ihrem System. Sind starr, undynamisch und werden irgendwann langweilig.
Aber glücklicherweise gibt es APIs (Application Programming Interfaces). Über diese Schnittstellen, können Entwickler Daten von den genannten Diensten abrufen und auf ihrer Eigenen Anwendung einbinden. In umgekehrter Richtung geht das natürlich auch, doch kenne ich noch keine Anwendung die diese tut. Anwendungen die verschiedene Datenquellen nutzen, nennt man Mashup. Zu Veranschaulichung hier eine Darstellung:

Es entstehen neue Formen von Diensten, die neue Perpektiven auf Informationen zeigen. Twitter alleine zeigt 140 Zeichen, kleines Avatar und das Profil des Nutzers lassen ein Blick auf die Identität zu. Wer steht in Verbindung mit wem? Wo sitzt der Twitterkontakt? Welche Auswirkung haben seine Tweets (so wird die Nachricht mit max. 140 Zeichen genannt) auf andere Twitterer Nutzer.? Die Visualisierung von Collaborativen System wie Twitter, ermöglicht es uns neue Interpretationen von Daten und Trends zu entdecken (für Unternehmen ein ganz besonderer Vorteil).
Heute habe ich ein Dienst entdeckt, namens Twittermap. Wie in der Darstellung schon zu sehen, benutzt Oliver Heeger (Entwickler von Twittermap) die Google Maps API und Twitter API und erzeugt ein ganz neuen Zugang zu Tweets. Tweets von Personen erscheinen zeitverzögert auf einer Karte, die @map_de, @map_eu, @map_tv in Twitter folgen.
Anmerkung: Anscheinend muss man @map_de nicht folgen, es reicht auch darüber zu twittern z. B. indem “twittermap” im Tweet genannt wird.

Links:
twittermap.de
twittermap.tv
twittermap.eu
P. S: Geo-Daten von Twitter und der Lokalisierung der Tweets weicht etwas ab.
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Gestern erst darüber gebloggt und die solidarischen Töne für Markus Beckedahl, Betreiber von netzpolitik.org, gehen stetig weiter. Dass er nicht nur Unterstützung von den unteren Reihen erhält ist ganz besonders amüsant. Nicht das ein Fall wie dieser, in dem private Daten herausgegeben wurden, sondern gleich Tausende sich auf das kleine Kätzchen mit den großen Augen stürzen und es versuchen vom Baum herunter zu holen. Die FDP, die Grünen, eine Anwaltskanzlei aus Berlin, die Helferliste wird sicher länger und länger. Und jeder will natürlich auch sein Speck ab haben. Riesen Medientamtam. Er wird hochgelobt und hat schon einen leichten Touch eines modernen Robin Hoods. Aber nun mal ehrlich, das die Veröffentlichung des Memos nicht geahndet wird, war doch sehr unwahrscheinlich. Hätte die Bahn nichts dagegen gemacht, so hätte man sich auch gewundert. Ebenso wäre eine Welle von Gorillabrüllern gekommen, vielleicht nur nicht so groß und so schnell.
Mal so zwischendurch ein Zitat:
“Wir beraten Sie in allen Fragen rund um die Verarbeitung und den Schutz personenbezogener Daten. Entsprechend Ihren Bedürfnissen entwickeln wir Strategien und Lösungen, die den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Ihre kaufmännischen Ziele und Interessen stehen dabei für uns im Mittelpunkt. Bei Bedarf führen wir frühzeitig eine Abstimmung mit den zuständigen Behörden herbei.” (Die beratende Anwaltskanzlei, 2009)
Vielleicht erhoffen die sich, dass die Bahn sie als Paragraphenakrobat beim nächsten Bühnenauftritt engagiert.
Und wie hat alles begonnen, mit dem zwitschernden Vogel der ganz leise Töne von sich gegeben hat. “Das arme Kätzchen sitzt im Baume” piep piep piep. Katzen und Vögel vertragen sich aber auch nur in der Realität (Je nach Sättigungsgrad).
So da muss ich mal weiter an die Thesis. Schreibe hier ja schon mehr…
Und hier ein Pingback an Markus:
Die Welle nach der Abmahnung
Und ein paar weitere solidarische Töne:
Das Memo auf Flickr (Verweist auf Google Docs)
Flickr Gruppe “Mehdorn muss weg”
Markus Beckedahl zwitschert:
Zwitscher Profil
P. S.
Das Wort “STASI BAHN” ist ganz verdächtig. Könnte zum Unwort des Jahres werden. Das Logo oben könnt ihr gerne weiter nutzen. Ist von Marke Eigenbau aber bitte
beachten.

Die letzten Tage, während der Vorbereitung meiner mündlichen Prüfung, häuft sich die Zwitscherquote in meiner näheren Umgebung an. “Hast du schon den Tweet von dem Typ schon gelesen”, “Hey, wen follows do so?”, “Geiler Link hast du da gezwischtert”. Ablenkung von der mündlichen Prüfung oder DAS nächste Kommunikationsmedium nach E-Mail, Chat & Foren? Für alle meine Freunde, die außerhalb von Internetgedöns und dem Buzz-Word World “Web 2.0″ leben. Ein Service namens Twitter schwappt von San Fransisco über den Atlantik nach Deutschland. Twitterer halten ihr Lebensmoment in 140 Zeichen kurz und knapp fest. Was machst du gerade? Der Aufhänger, den man auf der Startseite von Twitter zu lesen bekommt. Eine Art “Live” Übertragung des Lebens.
Und was schreiben die Leute so in ihren Tweets (so nennt man die Statusmeldung)? Alles, aber wirklich Alles! Von Nonsense, politischen Themen, Katastrophen oder das ein Erdbeben den monatlichen Besuch beim Gynäkologen etwas stört. So zwitschern neben Privatpersonen, auch Unternehmen wie der Spiegel oder Barack Obama – wobei wohl eher seine politischen Helfer seine Tweets erstellen.
zu 1.) Auf den ersten Blick keinen. Doch schaut man genauer hin, findet jeder einen Mehrwert für sich selbst. Entdeckung neuer Themen/Webseiten über Gleichgesinnte.
zu 2.) Brauchst Du nicht. Wer sagt denn, dass du das musst? Teile allen Freunden/Followern deiner Tweets mit einem Klick Interessantes mit. Vorher war das etwas aufwändiger.
zu3.) Bisher noch nicht wirklich. Wie üblich entstehen Ideen erst ohne kommerziellen Hintergedanken. Der Mehrwert wird erst zufällig entdeckt und von Markt & Menschen angenommen. YouTube arbeitet beispielsweise auch noch nicht gewinnbringend. Aber laut Twitter arbeiten sie noch kräftig am Geschäftsmodell.
So das waren meine Gedanken zum digitalen Vögelein, das noch recht lange zwitschern wird. Und was machst Ihr so?
@Christian: Schickst mir dann deine Thesis über Twitter!
Links:
Twitter Website
Mein Twitter Profil
Liste von Twitter Tools
Spiegel zwitschert