Der erste Tag in Furtwangen
So das Ende in Furtwangen ist nahe doch beginne ich mit dem Anfang. Das hatte ich irgendwann mal geschrieben. Damit es nicht verstaubt, hier eine kleine Anfahrtsgeschichte nach Furtwangen.

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.
Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.
So das Ende in Furtwangen ist nahe doch beginne ich mit dem Anfang. Das hatte ich irgendwann mal geschrieben. Damit es nicht verstaubt, hier eine kleine Anfahrtsgeschichte nach Furtwangen.
Habe vorgestern mit dem Buch “Linked” von Albert Lázsló Barabáso begonnen. Die ersten 40 Seiten zeigen schon deutlich, das Social Networking kein Phänomen der Neuzeit ist. Es werden Professoren, Schriftsteller, Mathematiker erwähnt, die sich zu Beginn und Mitte des 20. Jahrhunderst mit Vernetzung beschäftigt haben.
Mir scheint, dass dieses Buch eine Inspiration für die Gründer von XING (ehem. openBC), A Small World sind. In den ersten Kapiteln wird eine Studie von einem Professor Milgram von Harvard vorgestellt. Der wissen wollte über wieviele Knoten, Menschen miteineander verbunden sind. Er hat über 140 Briefe an zufällige Adressaten geschickt, die jeder folgenden Inhalt hatte:
“How to take part in this study”
1. “Add your name to the roster at the bottom of this sheet, so that the next person who recieves this letter will know who it came from”
2. “Detache one postcard. Fill it out and return it to harvard university. No stamp is needed. The postcard is important. It allows us to keep track of the progress of the folder as it moves toward the target person.”
3. “If you know the target person on a personal basis, mail this folder directly to him (her). Do this only if you have previously met the target person and know each other on a first name basis.”
4. “If you do not know the target person on a personal basis, do not try to contact him directly. Instead, mail this folder (postcards an all) to a personal aquaintance who is more likely than you to know the target person. You may send the folder to a friend, relative or aquaintance, but it must be someone you know on a frist name basis.”
Seine Auswertung haben ergeben, dass jeder Mensch mit durchschnittlich 5.5 Knoten miteinander verbunden ist. Parallel dazu gab es eine Ungarische Schriftstellerin Karinthy, die in ihrem Buch “Chains” etwas Ähnliches beschrieben hat.
“To demonstrate that people on Earth today are much closer than ever, a member of the group suggested a test. He offered a bet that we could name any person among earth’s one and a half billion inhabitants and through at most five aquaintance, one of which he knew personallay, he could link to the chosen one,”
Weiterhin baut er diesen Gedanken mit dem Internet auf. Wie Websiten miteinander verlinkt sind. Und wie es möglich sei, jede Website von einer Website aus zu gelangen. Laut einer Berechnung, solle nach dem Stand der weltweiten Internetseiten, als das Buch verfasst wurde, 19 Klicks zwischen einer zufälligen Website und einer Zielwebsite. Zu Berücksichtigen ist dabei, dass jeder Klick n-Websiten durchzuklicken sind, so dass man bei dem damaligen Stand 300 Millionen Jahre alles Dokumente durch klicken musste um am 19. Knotenpunkt die Zielseite zu erreichen.
In dem Buch wird sogar das Wort “small world” genutzt. Eine große Welt die durch den sozialen Netzwerk zu einer “virtuellen” kleine Welt zusammen schrumpft.
Bin gespannt was noch weiter in dem Buch kommt. Stay tuned…
Am Freitag morgen bin ich früh aufgestanden. Als allererstes den Rechner angeworfen und dann getwittert.
Sina vom Barcamp hatte ein Link auf perlentaucher.de gemacht, ein Artikel über Demokratie, Gesellschaft, Politik im Web von Robin Meyer-Lucht. Unter anderem hat er auf einen Film “Quoten, Klicks und Kohle” von Thomas Leif hingewiesen. Mal gespannt was da so drin steht, hier ist ein kurzes Interview von Ihm: Interview mit Thomas Leif
Danach bin ich irgendwie beim Browsern durchs Netz auf Niklas Luhmann gestoßen. Ich fand auf Wikipedia einen ausführlichen Eintrag über Luhmann’s Systemtheorie, besonders interessant fand ich seine Vorstellung von dem Begriff Kommunikation. Vor allem, dass er Kommunikation nicht nur auf ein Sender, Medium, Code und Empfänger reduziert, sondern auch auf das Verstehen. Kommunikation ist für Ihn 1. das selektieren von Information (Information), und 2. das Bedürfnis zu haben die Information mitzuteilen (Mitteilung), 3. Der Empfänger (lt. Luhmann das Alter) muss die Information des Empfängers (lt. Luhmann das Ego) verstehen. Ohne den Prozess des Verstehens, findet also keine Kommunikation statt. Weiterhin beschreibt er das Verstehen in 3 Selektionsvorgängen. Die Information muss verstanden (gemeinsamer Code) werden und als Mitteilung als solches identifiziert werden. Wenn die Mitteilung angenommen wird, besteht eine Anschlusskommunikation, auf die weitere Kommunikation aufbaut.
Was hierbei wichtig ist, dass er unter dem Begriff “Medien” nicht die gängige Vorstellung von Medien hat. Sondern für ihn funktioniert z. B. “Macht, Geld, Liebe, Kunst und Wahrheit als solche symbolisch generalisierten Kommunikationsmedien” (wikipedia).
Gedanke wird demänchst fortgesetzt…