Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.
In Zeiten der Krise sind manche neue und erfolgreiche Firmen entsprungen. So auch Google nach der New Economy Krise 2001. Die Krise als Chance nutzen. Das sieht Google wohl auch so und gründete Google Ventures. Nicht nur in IT Bereichen sondern auch in andere Bereiche möchte Google kreative Köpfe fördern. Mit Know-How und Finanzen ist Google gut ausgestattet. Mal sehen welche findige Startups sich als zweites Google entpuppt.
Viele Anwendungen wie Facebook, Flickr, Youtube und Google Maps haben einen gewissen Mehrwert für uns Internetnutzer gebracht, doch betrachtet man diese Dienste abgeschottet, so stehen sie fest in Ihrem System. Sind starr, undynamisch und werden irgendwann langweilig.
Aber glücklicherweise gibt es APIs (Application Programming Interfaces). Über diese Schnittstellen, können Entwickler Daten von den genannten Diensten abrufen und auf ihrer Eigenen Anwendung einbinden. In umgekehrter Richtung geht das natürlich auch, doch kenne ich noch keine Anwendung die diese tut. Anwendungen die verschiedene Datenquellen nutzen, nennt man Mashup. Zu Veranschaulichung hier eine Darstellung:
Es entstehen neue Formen von Diensten, die neue Perpektiven auf Informationen zeigen. Twitter alleine zeigt 140 Zeichen, kleines Avatar und das Profil des Nutzers lassen ein Blick auf die Identität zu. Wer steht in Verbindung mit wem? Wo sitzt der Twitterkontakt? Welche Auswirkung haben seine Tweets (so wird die Nachricht mit max. 140 Zeichen genannt) auf andere Twitterer Nutzer.? Die Visualisierung von Collaborativen System wie Twitter, ermöglicht es uns neue Interpretationen von Daten und Trends zu entdecken (für Unternehmen ein ganz besonderer Vorteil).
Heute habe ich ein Dienst entdeckt, namens Twittermap. Wie in der Darstellung schon zu sehen, benutzt Oliver Heeger (Entwickler von Twittermap) die Google Maps API und Twitter API und erzeugt ein ganz neuen Zugang zu Tweets. Tweets von Personen erscheinen zeitverzögert auf einer Karte, die @map_de, @map_eu, @map_tv in Twitter folgen. Anmerkung: Anscheinend muss man @map_de nicht folgen, es reicht auch darüber zu twittern z. B. indem “twittermap” im Tweet genannt wird.
Amerika als eines der Energieverschw(l)änder. Hat Google auf die Welt gebracht, als Gegenleistung zeigt Google mit seinem neuen Projekt PowerMeter eine neue Entwicklung für das Energiesparen. Nicht nur auf Übersee sondern überall wo eine “Steckdose” fürs Internet vorzufinden ist. Was dazu Obama wohl sagt?
Das Projekt PowerMeter plakatiert mit dem Zitat von Lord Kelvin (William Thomson)
“If you cannot measure it, you cannot improve it.”
Da hat der Alte Kerl wohl Recht. So holt sich der Große Bruder andere Große Jungs, um zusammen an einer Lösung zu tüfteln. Wie das Technisch funktionieren soll, ohne dass Haushaltsgeräte ausgetauscht werden müssen oder einen “Upgrade” brauchen, kann ich mir noch nicht vorstellen. Eins steht auf jeden Fall fest. Sie brauchen Daten, Daten, Daten und nochmals Daten.
“Google PowerMeter, now in prototype, will receive information from utility smart meters and energy management devices and provide anyone who signs up access to her home electricity consumption right on her iGoogle homepage.”
Öhhh? Liebe RWE oder Stromanbieter, könnt ihr mir das bitte erklären? Ich mache mein iGoogle auf und wenn ich mich “irgendwo” registriert habe, dann kann ich mein Engergieverbrauch fast in real-time verfolgen?
Nun ja, die werden das schon irgendwie lösen. Das kennen wir vom Großen Bruder, der weiß ja immer besser Bescheid. Was das Projekt PowerMeter selbst an Strom wohl verbraucht?
Da bin ich übrigens letztens auf eine Seite gestoßen, die von innovative Entwicklungen berichtet. Und so was aber auch, es gibt tatsächlich aus dem Hause von Siemens, genauer gesagt von Siemens Corporate Technology, eine parallele Entwicklung eines Standards basierend auf XML für den Anschluss von Haushaltsgeräten an das Internet. Ist das einer der Großen Jungs, die mit dem Großen Bruder im Sandkasten sitzen?
In Zukunft können Kühlschränke abgelaufene Lebensmittel twittern. Der Fernseher schickt eine push E-Mail an das iPhone, um ein Film aufzunehmen. Der Toaster gibt eine Statusmeldung an Facebook, dass ich ein Sandwich mache. Tolle Aussichten was?
05. Februar 2009 um 18:12:24 ·
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…to allow someone great latitude. So heißt der Artikel-Titel auf Englisch. Und viel Freiheit möchte Google Latitude den zukünftigen Mobiltelefon-Nutzern “schenken”.
Google Latitude ist ein Dienst, über den ein Handy-Nutzer seine aktuelle geographische Information anderen Freunden und Bekannten mitteilen kann. Jetzt werden alle Datenschützer laut schreien. Wie? Was? Die Leute können sich noch mehr gläsernd zur Schau stellen? So wird die Diskussion angefeuert. Da wird Gerald Reischl, Autor des Buches mit dem Titel “Die Google Falle“, wieder genügend Zündstoff haben für seine nächste Auflage.
Die Idee wie Google es mit Latitude aufnimmt ist nichts Neues. Anbieter wie Whrrl, Helio oder Loopt können das schon lange. Das Neue an Latitude ist die Entkoppelung der Hardware. Es ist auf jedem Mobiltelefon mit einer Java Runtime installierbar. Das bedeutet auch auf dem heimischen Desktop Computer oder dem mobilen Notebook ist es lauffähig.
Den Dienst kann man sich ganz einfach vorstellen, wie eine Kontaktliste in einem Messenger Programm. Der Nutzer kann je nach Kontakt auswählen, ob er seine geographische Position mit einem anderen teilen möchte oder nicht. Das funktioniert sowohl einseitig als auch beidseitig.
Und wer allen seine Positionen verrät und das 24/7/365 ist selbst Schuld. Die Frage ist nur, was macht wieder Google mit den Daten, gibt es da eine Art Standleitung, die ständig Positionen an Google sendet? Das Online Magazin Fastcompany sieht in seinem Artikel über Google Latitude alles sehr positiv. Meiner Meinung nach etwas zu positiv. “Ach macht euch doch keine Sorgen, alles etwas seltsam doch Google ist ach so toll, wird schon nicht schief gehen.” Ein etwas kritischeren Artikel von FAZ gibt es auch – aber etwas komisch geschrieben, finde ich.
Wie Google Latitude funktioniert zeigt das folgende Video:
Eine bessere Sprecherin hätten die bestimmt aussuchen können. Hört Euch mal an wie sie “LATITUDE” ausspricht. Und der Rest hört sich auch abgelesen an und etwas überakzentuiert. Geht gar nicht!!!
Zum Abschluss natürlich der Link zu Google Latitude selbst. Viel Spaß beim ausziehen!