Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.
Amerika als eines der Energieverschw(l)änder. Hat Google auf die Welt gebracht, als Gegenleistung zeigt Google mit seinem neuen Projekt PowerMeter eine neue Entwicklung für das Energiesparen. Nicht nur auf Übersee sondern überall wo eine “Steckdose” fürs Internet vorzufinden ist. Was dazu Obama wohl sagt?
Das Projekt PowerMeter plakatiert mit dem Zitat von Lord Kelvin (William Thomson)
“If you cannot measure it, you cannot improve it.”
Da hat der Alte Kerl wohl Recht. So holt sich der Große Bruder andere Große Jungs, um zusammen an einer Lösung zu tüfteln. Wie das Technisch funktionieren soll, ohne dass Haushaltsgeräte ausgetauscht werden müssen oder einen “Upgrade” brauchen, kann ich mir noch nicht vorstellen. Eins steht auf jeden Fall fest. Sie brauchen Daten, Daten, Daten und nochmals Daten.
“Google PowerMeter, now in prototype, will receive information from utility smart meters and energy management devices and provide anyone who signs up access to her home electricity consumption right on her iGoogle homepage.”
Öhhh? Liebe RWE oder Stromanbieter, könnt ihr mir das bitte erklären? Ich mache mein iGoogle auf und wenn ich mich “irgendwo” registriert habe, dann kann ich mein Engergieverbrauch fast in real-time verfolgen?
Nun ja, die werden das schon irgendwie lösen. Das kennen wir vom Großen Bruder, der weiß ja immer besser Bescheid. Was das Projekt PowerMeter selbst an Strom wohl verbraucht?
Da bin ich übrigens letztens auf eine Seite gestoßen, die von innovative Entwicklungen berichtet. Und so was aber auch, es gibt tatsächlich aus dem Hause von Siemens, genauer gesagt von Siemens Corporate Technology, eine parallele Entwicklung eines Standards basierend auf XML für den Anschluss von Haushaltsgeräten an das Internet. Ist das einer der Großen Jungs, die mit dem Großen Bruder im Sandkasten sitzen?
In Zukunft können Kühlschränke abgelaufene Lebensmittel twittern. Der Fernseher schickt eine push E-Mail an das iPhone, um ein Film aufzunehmen. Der Toaster gibt eine Statusmeldung an Facebook, dass ich ein Sandwich mache. Tolle Aussichten was?
…to allow someone great latitude. So heißt der Artikel-Titel auf Englisch. Und viel Freiheit möchte Google Latitude den zukünftigen Mobiltelefon-Nutzern “schenken”.
Google Latitude ist ein Dienst, über den ein Handy-Nutzer seine aktuelle geographische Information anderen Freunden und Bekannten mitteilen kann. Jetzt werden alle Datenschützer laut schreien. Wie? Was? Die Leute können sich noch mehr gläsernd zur Schau stellen? So wird die Diskussion angefeuert. Da wird Gerald Reischl, Autor des Buches mit dem Titel “Die Google Falle“, wieder genügend Zündstoff haben für seine nächste Auflage.
Die Idee wie Google es mit Latitude aufnimmt ist nichts Neues. Anbieter wie Whrrl, Helio oder Loopt können das schon lange. Das Neue an Latitude ist die Entkoppelung der Hardware. Es ist auf jedem Mobiltelefon mit einer Java Runtime installierbar. Das bedeutet auch auf dem heimischen Desktop Computer oder dem mobilen Notebook ist es lauffähig.
Den Dienst kann man sich ganz einfach vorstellen, wie eine Kontaktliste in einem Messenger Programm. Der Nutzer kann je nach Kontakt auswählen, ob er seine geographische Position mit einem anderen teilen möchte oder nicht. Das funktioniert sowohl einseitig als auch beidseitig.
Und wer allen seine Positionen verrät und das 24/7/365 ist selbst Schuld. Die Frage ist nur, was macht wieder Google mit den Daten, gibt es da eine Art Standleitung, die ständig Positionen an Google sendet? Das Online Magazin Fastcompany sieht in seinem Artikel über Google Latitude alles sehr positiv. Meiner Meinung nach etwas zu positiv. “Ach macht euch doch keine Sorgen, alles etwas seltsam doch Google ist ach so toll, wird schon nicht schief gehen.” Ein etwas kritischeren Artikel von FAZ gibt es auch – aber etwas komisch geschrieben, finde ich.
Wie Google Latitude funktioniert zeigt das folgende Video:
Eine bessere Sprecherin hätten die bestimmt aussuchen können. Hört Euch mal an wie sie “LATITUDE” ausspricht. Und der Rest hört sich auch abgelesen an und etwas überakzentuiert. Geht gar nicht!!!
Zum Abschluss natürlich der Link zu Google Latitude selbst. Viel Spaß beim ausziehen!
Nein, es hat nix mit Gmail, Gmaps, G-irgendwas zu tun. Ein Betriebsystem basierend auf Ubuntu, das wie CEO Liu im Interview sagt, als eine Linux-Distribution gilt, um die besten Applikationen “da draußen” in gOS für den Nutzer zu bündeln. Für Netbook ist es ausgerichtet, aber weitere Produkte sind in Planung. So befindet sich schon ein MiniPC, gBook, gPC und Cloudbook in seinem Repertoir. Partner wie Everex übernehmen die Hardwaregeschichte, jedoch arbeite David Liu mit vielen anderen Anbietern unter anderem in Taiwan, US, Lateinamerika.
Ein interessantes Geschäftsmodell, das bei der Popularität (ob negativ oder positiv) von Google bestimmt seine Abnehmer findet. Aber nicht nur auf Google Gadgets ist David Liu ausgerichtet sondern alle möglichen Web Webanwendungen, die dem Nutzer ein gewissen Mehrwert bietet, versucht er in jeder neuen Version von gOS einzubinden. Es gibt sogar eine Version des MiniPC, hauptsächlich für MySpace Nutzer ausgerichtet ist. Die Verbindung von Web Anwendungen und Client Anwendung kommt somit noch ein Stück näher, was mit Adobe AIR, Gears und in Zukunft wohl auch JavaFX schon begonnen hat.
“gOS is not affiliated with Google or their partners”
So steht es ganz unten auf der Website. Ein gigantischer Marketingschritt um Altes im neuen Schein zu verpacken. Falls Google selbst nicht dahinter steht, wird es Google trotzdem erfreuen auf diese Weise vorinstalliert auf einem Betriebssystem zu landen. Der Browser Chrome hat in letzter Zeit nicht sehr positive Schlagzeilen gemacht.
Ein Video-Interview mit David Liu über gOS:
Ein weiteres Interview auf der Website des LAPTOP Magazins laptopmag.com.
Als junger Medienmensch hat David Liu natürlich auch sein eigenes Blog.
Ach ja, weitere Infos findet ihr natürlich auf der offziellen Website des Betriebsystems gOS.
Es heißt 2 Millionen digitale Objekte sind schon in der Europäischen Digitalen Bibliothek (EDL) vorzufinden. So die “Beta” Version der Website. In 5 Arbeitsgruppen wurde das Projekt EDL eingeteilt darunter befinden sich Technical & Semantic Interoperability (Part 2) und User and Usability (Part 3). Wobei die Ergebnisse des Letzterem Voraussetzung für Part 2 sind. Und wie Part 3 arbeitet sieht man alleine an der Website selbst. Da lassen sie eine Entwicklungphase der Website öffentlich und glauben das sie richtig toll seien. Veraltetes Tabellen Design, keine Inhalte für das Image Attribut ‘ALT’. Stichpunkt Usability und Barrierefreiheit. Da sollte die EDL nochmal nachschleifen. Mehr Einsicht findet ihr auch auf den PowerPoint Folien (Part 2,Part 3) der Arbeitsgruppen. Interessant dabei ist in Part 2 die Folie 5 in der die Gruppe (Makx Dekkers, Stefan Gradmann, Carlo Meghini) sich fragen “How to compete with Google? Wrong question?”. Ich denke auf jeden Fall die falsche Frage. Sie sollten sich eher an Google orientieren aber als Konkurrenz anzusehen, finde ich etwas überheblich.
Also es wird eine online Bibliothek geben, die für alle europäischen Bewohner zugänglich ist. Digitalisierung, Semantische Suche, Sammlung von Metadaten uvm. An diesem Punkt bringt mich EDL zum Stocken. Im Studium war ich mit 4 weiteren Kommilitonen in einem Projekt involviert, das unter Quaero bzw. Theseus stand. Theseus ist ein Teilprojekt von Quaero. Ziel ist es, eine “europäische Version” von Google zu entwickeln. Doch anscheinend ist dieses große Vorhaben doch sehr kritisch. So scheint Theseus und Quaero sich zu spalten, so Spiegel Online. Da fragt man sich doch wo gehen die ganzen Gelder hin. Einmal wird von 100 Mio, 120 Mio und 400 Mio gesprochen. Das zahlen die EU- also auch die Deutschen Bürger. Jetzt “entwickeln” die Franzosen (Quaero) und die Deutsch (Theseus) alleine. Wobei die Thomson OHG als ein französisches Unternehmen in Deutschland sitzt, zeigt wieder die verstrickte und intransparente Situation beider Lager. Da muss man eher von Entstrickung als von Entwicklung eins Google Gegners sprechen.
Das die Projekte den anschein haben, nicht wirklich voranzukommen zeigt einmal ein Gespräch mit Herrn Zifroni von der Firma Metaheaven an der Konferenz “Deep Search” und die verzweifelte Suche von Theseus nach kompetenten Partnern. Dieser Versuch wird als “Theseus Mittelstand 2009″ verkauft. Jedes Unternehmen, das denkt etwas tolles zu können, kann sich um das Forschungsbudget von 10 Mio Euro bewerben. Was man nicht selbst kann wird durch Outsourcing gelöst. Im Prinzip kann also jeder der sich als Mittelstand versteht und etwas mit Web zu tun hat um den kleinen Betrag bewerben. Sind ja nur 10%, wenn man von 100 Mio ausgeht. Kleinkram. Am Ende kennt einer von Theseus den einen oder anderen und es landet bei einem Freund vom Freund. Die traditionelle Art von Social Networking. Web 0.1
Ach ja, ich war eigentlich bei der EDL gewesen. Schöne Sache aber sobald Institutionen zusammenarbeiten gibt es eh nur Chaos. Hierachie und Bürokratie tragen nicht immer zur Qualität bei. Das zeigt auch das EDL nichts mit Theseus und Quaero zu tun hat, obwohl sie beide sehr viele Gemeinsamkeiten haben. Die Ideen beider ist gut jedoch hapert es an der Umsetzung. In diesem Sinne “hinsetzen Sechs!“.