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Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

Einträge der Kategorie Internetrecht

Fragen an Parteimitglieder der NDDP

Beim Lesen des offenen Briefes von Torben Friedrich ist mir folgendes ins Hirn gerutscht.

Lasst uns eine Partei Gründen. Neue Demokratische Digitale Partei Deutschlands NDDP :D .Parteimitglieder dürfen nur sein wer dieses Fragen beantworten kann?

  1. Was ist ein Tweet?
  2. Was bedeutet Gruscheln?
  3. Haben Sie schon mal ein Bild getaggt?
  4. Welcher Autor hat Facebook verfasst?
  5. Was ist ein Hosting-Provider?
  6. Was ist eine Internet-Domain?
  7. Haben Sie schon mal Pod(tt)cast probiert?
  8. Kennen Sie die Tiergattung Firefox?
  9. Wann lebte der ägyptische Gott Linux?
  10. Sind Sie schon mal beim System-Booten ins Wasser gefallen?
  11. Wieviel Euro sind 10 Bookmark?
  12. Es fragt Sie jemand: “Haben Sie schon die Seite von Frau U. v. Leyen gediggt?” Was antworten Sie?
  13. Wie hoch ist die Google Wave?
  14. Wo wird der XING Tee angebaut?
  15. Welche Farbe hat die Paste aus der You-Tube?
  16. Erklären Sie die Spielregeln von PingBack?
  17. Welche Spezialität bietet Mister Wong an?
  18. Vergleichen Sie den Playboy und Youporn?
  19. Auf welcher Radio-Frequenz findet man LastFM?
  20. Wie finden Sie den Strand von eBay?

Vom realen zum digitalen Tod…

postmortale Datenbeerdigung

Der Tod. Gesellschaftlich wird mit ihm unterschiedlich umgegangen. Manche Kulturen zeigen den Trauer in tagelangem kollektivem Weinen und Feiern. Manche reden um den heißen Brei. Ich taste mich an dieses Thema ganz langsam an, da es recht sensibel ist. Anscheinden zieht der Tod eines Menschen nicht nur real Aufmerksamkeit auf sich sondern auch in diversen Internetforen. Aus Achtung an den Verstorbenen möchte ich nicht auf eine spezielle Gruppe verweisen, die sich wie “Schaulustige” im Forum verewigen. Es wirkt etwas heuchlerisch gar komisch wie der Tod bei manch fremden Menschen veranlasst ein “künstlichen” Trauer erzeugt. Es ist schön und achtenswert, wenn andere Menschen am Trauer der Hinterbliebenen teilnehmen möchten. Es sollte hier nicht abwertend zynisch bewertet werden. Jedoch sollte die Form gewart werden. Der Tod, ein Abschied vom Leben, der Eintritt ins Nirvana, die Wiedergeburt oder Erlösung vom Leben. So wird der reale Tod unterschiedlich gesehen.

Wie wir wissen, folgt nach dem Ableben eines Menschen gewisse Förmlichkeiten, die unumgänglich für die Hinterbliebenen sind. Der Weg zum Amt, Krankenkassen, Arbeitgeber etc. Papierkram der gemacht werden muss. Wie das alles genau passiert weiß ich nicht. In einem Leben hinterlassen wir unzählige Fußspuren, die beim Tod nachzuverfolgen, um die “Dinge” zu klären.

Auch im Internet hintelassen wir Spuren. Wir sind Mitglieder auf zig Portalen. Haben E-Mail Accounts, besitzen Webspace für die eigene Website und chatten über ICQ, Yahoo oder MSN. Was passiert mit den ganzen Accounts im Falle des Todes? Eine Art “postmortale” Datenbeerdigung. Es gibt ja noch nicht ein Dienst, der meinen Tod twittert, wenn man das ganz makaber betrachtet. Sollte es so ein Dienst geben, an dem teilnehmende Unternehmen sich registrieren können. Mit einem “Newsletter” der Hinterbliebenen wäre das Problem, falls es ein Problem darstellt, annähernd gelöst. Da bekommt das Wort “Karteileiche” ein ganz unangenehmen Ton.

Wie sehen die Datenschützer das? Was sagt die Bloggergemeinde dazu? Was sagen die Leser dazu?

Deutsche Bahn mahnt Blog ab

Soeben habe ich das Dokument (internes Memo der Deutschen Bahn), das von netzpolitik.org online gestellt wurde gelesen. Damit der Artikel seinen Umlauf findet, daher hier mein Beitrag dazu. Als ich das Memo gelesen hatte, bin ich über mehrere Punkte gestolpert.

  1. (Teilnehmerliste wegen Persönlichkeitsrechten entfernt)“, etwas paradox bezogen auf den Inhalt des Memos, das zeigt wie persönliche Mitarbeiterdaten verwendet werden.
  2. Es um die “Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität und Korruption” geht, und dabei selbst die Firma Network Deutschland GmbH ohne schriftlichen Vertrag den Auftrag erteilt wurde.
  3. Die Creditform einfach so Daten über Kreditwürdigkeit einer natürlichen Person übermittelt.

Inwiefern das Memo authentisch ist, ist noch fragwürdig jedoch sind die Formulierungen recht “echt”. Und als Marketingzweck das zu betrachten finde ich etwas riskant. Vielleicht ist das auch nur ein Marketing-Gag von Markus – dem Autor des Blogs ;)

Ich liebe diesen Streisand Effekt.

Die Artikel von Netzpolitik über den Fall:
Artikel über das DB Memo
Arikel über die Abmahnung

Der letzte Arikel wurde um 15:04 Uhr publiziert. Heise, ORF.at, Spreeblick uvm. Einfach mal danach googlen.

Google Street View bekommt Probleme in Deutschland

Laut dem Artikel von Spiegel Online über die ankommenden Rechtsstreit zwischen der Gemeinde Molfsee und Google, ist es nicht sicher ob Google seine Dienst Street View Bilder von der Gemeinde machen darf. Mit dem Argument, dass evtl. Verbrecher durch Street View bessere Planungsmöglichkeit für Einbrüche haben, soll ein Google ein Riegel vorgesetzt werden.

Frage ich mich, ob die Gemeinede Molfsee schon mal Streetview genutzt hat, oder plazes.com, google earth und wie die ganzen GeoLocation Dienste noch heißen. Und wenn irgendwann mal ganz viele Fotos über von Molfsee über Panoramio, was übrigens auch Google gehört, dann dürfen sie da auch mal laut schreien. Sicher ist in der Zeit von Datenschutz und dem gläserndem Menschen Sicherheit und Achtsamkeit geraten. Aber bitte liebe Molfseer. Wie soll ich dann mein Urlaub bei euch planen. Am besten verbietet ihr auch der NASA Satelitten Fotos von eurer Ortschaft zu machen. Es könnte ja sein, dass ein paar Kollegen aus dem Ostblock ein Streichzug über Molfsee plannen.

Für die Leute, die Street View noch nicht gesehen oder getestet haben. Hier ein paar Eindrücke von der Tour de France aus Paris.
Größere Karte anzeigen Falls Ihr die Karte nicht sehen solltet, und eine Meldung erscheint wie “Your Client has no Permission to the URL…) Dann liegt es daran, dass Google wohl GeoBlocking verwendet. Einfach auf den oben genannten Link “Größere Karte anzeigen” und ihr kommt dann hin.

Und wo liegt denn eigentlich Molfsee?

Größere Karte anzeigen

Content-Klau vom Feinsten!

Bevor ich gleich anfange Datenbanken zu lernen noch folgender Eintrag.
Auf yigg.de habe ich soeben nach neuen Nachrichten geschaut und bin am Blogeintrag von Jens Tonnier hängen geblieben. In seinem Eintrag vom 17.07.2008 berichtet er von einem dämlichen Content Diebstahl aus seinem Blog. Um nicht auf den Blog des Diebes zu verlinken, und somit noch sein Traffic zu vermehren könnt ihr das alles in Jens Tonnier Blog lesen. Hier geht es zum 1. Content-Klau Beitrag und es folgt der 2. Content-Klau Beitrag

Super dämlich, wenn der Dieb eine fast 1:1 Kopie mit Rechtschreibfehlern macht und dann noch ein Trackback hinerlässt, so dass Jens Tonnier das nachverfolgen kann. Ein witziger Kommentar des Beitrags war, dass einer etwas ähnliches erlebt hat nur hat der Content-Dieb noch angerufen und gefragt, wie er damit Geld verdiene. Dämlicher geht es nicht, oder?

Aber nochmal auf den 2. Beitrag zu kommen. Inhaltlich ging es darum, dass die Interessengemeinschaft deutschprachiger Autoren seinen Beitrag, den die Website Web 2.0 & Recht aufgeriffen hat, auch 1:1 inklusive Rechtschreibfehler im IGDA-Blog übernommen hat. Und natürlich mit Trackback, so dass es Jens Tonnier auch mitbekommen hat. Hirnverbrannt, sag ich da nur. Das Problem was die IGDA mit Ihre Copy & Paste Aktion hat, liegt darin, dass die Seite Web 2.0 & Recht keine Quellenangabe über die Herkunft des Artikels macht. Hier wird in der Einleitung ebenfalls der Text von Jens Tonnier verwendet. Wie kann man dann als Rechtsanwalt bitte so was schreiben wie:

“Geschrieben von Rechtsanwalt Dr. Carsten Ulbricht in Blogs & Recht, Praxistipps, Urheberrecht, Web 2.0″

Ich sehe keinen einzigen Verweis auf den Blog von Jens, falls ich da falsch liege, bitte ich um Korrektur.

Den einzigen Anspruch auf die Autorenschaft hat nur der Text, der nach der Quelle von Jens Tonnier. Aber sei es drum, hier beisst sich die Katze in den Schwanz. Laut Tonnier sei es unter anderem Frau Jutta Miller-Waldner und Prof. Dr. Horst Dinter gewesen, die dafür veranwortlich seien, die den Beitrag von Herr Dr. Ulbircht zitierten, ohne die Herkunft des Textes zu wissen. Um allen Lesern zu zeigen, wer dahinter steckt hier der Link zur Vorstandsliste des IGDA. Dort findet ihr auch einzelne Profile der Mitglieder. Und als 1. Vorsitzende des IGDA bekommt Frau Jutta Miller Waldner auch ein Link auf Ihr Profil. Für alle Fälle, falls Frau Millner den Blogeintrag löscht habe ich vorsichtshalber ein Screenshot gemacht.

screenshot-blog-igda

Screenshot vom Blogeintrag über Content-Klau

Dazu darf auch nicht der Screenshot der Rechtsanwaltskanzlei aus Stuttgart fehlen.

Screenshot der Website Web 2.0 & Recht über Content-Klau

Screenshot der Website Web 2.0 & Recht über Content-Klau

Ich finde es amüsant, wie im “pseudo-professionellem” Bereich Leute im Dunklen tappen. Entweder Sie kennen sich mit dem Internet nicht aus, sonst würde z. B. kein Trackback mit kopiert werden oder sind einfach zu faul sich dem Thema einzulesen. Mit diesem Faux-pas hat sich die IGDA an Vertrauen verloren wenn man selbst eine Kategorie über Abmahnungen im Blog hat.

Also Studenten, macht euch keine Gedanken über Eure Zukunft, wir haben noch Potenzial die Weltherrschaft an un zu reissen :D

Ich bin mal gespannt ob mein Trackback von diesem Artikel auf der Seite von IGDA registiert wird ;)

Ich sehe da ein Problem, was Blogger und Autoren durch den Informations-Urwald im Internet haben. Die Quelle ist nicht mehr auf den ersten Augenschein eindeutig festzustellen. So dass angebliche Zitate zu Content-Klau wird und man als Unwissender wie die IGDA auf einer “kompententen” Quelle verweist.


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