Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.
Meine Meinung kennt der eine oder andere schon darüber.
Ich finde die Argumentationskette und Korellation von “Elektronischer Medienutzung” und Soziale Vereinsamung, die einhergeht mit Krankheiten etwas sehr populistisch. Da wollte einer mal wieder in die Schlagzeilen kommen.
Ich würde gerne wissen, welche andere gesellschaftlichen Faktoren dazu beitragen, dass die Elektronische Mediennutzung erhöht wird. Die Zeit die dadurch “verloren” geht, muss ja irgendwo abgezwackt werden.
Fragen wie: Welche Medien nutzen wir weniger und dafür Elektronische mehr?
Weniger Bücher, Zeitung, Fernsehen (so einige Studien das auch sagen), und sich der Medienkonsum nur verlagert.
Vereinsamung der Älteren?
Hier kann es auch andere Effekte sein. Die Babyboomgeneration ist nun die Rentengeneration, daher auch vermehrt ältere Menschen “vereinsamen”. Eine Großfamilie wie früher gibt es eben nicht mehr in Westen. Ein sozialer Wandel der “bedauerlicherweise” ein Zeichen eines gesellschaftlichen Misstandes ist.
Die Kinder vereinsamen?
Ich bin das Thema so leidig. Alt und sollte mal überholt werden.
Elektronische Mediennutzung (Soziale Netwerke im Internet) führen zu:
Demenz, Krebs, Herzkrankheiten, Diabetes, Influenza, Reuma und die allgemeine Erkältung.
Sicher hat die Vereinsamung Einfluss auf den Körper. Geht von der Nicht-Teilung von Körper und Geist. Was ich auch vertrete. Gefühle, Emotionen beeinflussen meine körperlichen Aktivitäten. Doch fühle ich mich nach einer regen Diskussion in Sozialen Netwerken richtig ausgelassen und gut. Feedback, reger Denkprozesse verleihen ein “Gefühl” der Sozialen Präsenz (Media Richness Theorie, Social Presence Theorie und Awareness Theorie).
Ich konsumiere weniger Fernsehen, dafür mehr das Medium Internet (News, Blogs, Online-Zeitung, Social Networks). Bücher lese ich trotzdem weiter, sogar mehr als früher, dank des Internets. Und mein Tagesablauf wird in Zukunft sich auch nicht ändern. 8-10 Stunden arbeiten. Heim kommen. Was kochen, essen. Ein nettes Gespräch führen mit der Freundin. Manchmal am Wochenende mit Freunden weggehen. Davon werde ich manchmal auch krank
In other words, skip that next Tweet, postpone polishing your LinkedIn profile, put off updating your Facebook status, and go hug someone.
In Zeiten wo das Wort “Krise” allzuoft in den Mund genommen wird, erhalten Dienste mit Sparpotential eine große Aufmerksamkeit. Doch nicht nur die Münze zählt sondern wie ich in meiner Thesis geschrieben habe, “wird das Netz sozialer“. Menschen möchten sich wieder begegnen, flüchten von der Anonymität des Alltages, vor allem in den Großstädten, leben oft Nachbarn jahrelang nebeneinander, doch haben sie höchstens mit einem Nicken sozial interagiert. Zuerst im Netz treffen und dann auch face-2-face in der realen Welt. Das sehe ich auf BarCamps, Stammtischen von Social Networks wie pl0gbars (Webmontage), Xing, Couchsurfing, Flickr uvm. Neben dem Bedürfnis Geld zu sparen und wieder etwas mit Menschen zu tun haben, lässt sich als Unternehmer auch Geld machen. Ein Beispiel hierfür ist wohl RoomOrama zu nennen.
Es handelt sich um ein Netzwerk von privaten Leuten, die sich Anfangs in New York gegenseitig Unterkünfte zu niedrig Preisen vermietet haben. Nun zählen schon Metropolen wie Vancouver, Boston, Washington DC, Chicago, Los Angeles, Miami, Toronto und San Fransisco dazu. Die Website war vor kurzem für ein paar Wochen offline. Perfomance, Usablity wurden verbessert, so sagt das der eigene Blog. Die US-Medien sind auch schon hellhörig geworden. Eine Liste findet ihr auf der RoomOrama Seite über Pressemeldungen.
Ein Artikel der New York Times über “bartering in cities“, Tauschgeschäfte in großen Städten zeigt eine neue Bewegung innerhalb und außerhalb des Internets. Als ich den Artikel gelesen habe, dachte ich mir “man, die müssen echt Geld brauchen bzw. die Häuser sind so wenig Wert, dass die Personen ihre Häuser TAUSCHEN”. Ja, wirklich TAUSCHEN!!! Von Frauentausch zu Häusertausch, auf Lebenszeit oder nur für die Urlaubszeit. Auf Englisch auch House Swapping genannt.
Hier ein paar Links zu Websiten, die den Dienst dafür anbieten:
Mir gefällt der Gedanke. So wie die Bewohner Hawaiis. Tür niemals abschließen, jeder ist willkommen. Und früher gab es auf Hawaii wirklich “Frauentausch”.
Vielleicht trifft der eine oder andere seinen Nachbarn mal auf einem Social Networking Stammtisch?
Würde House Swapping in Deutschland auch funktionieren? Kommentare sind willkommen.
Bisher habe ich in meinem Blog kein einziges Wort über Yahoo verloren. Grund dafür liegt daran, dass ich viele Services von Google nutze. Doch in letzter Zeit bringt Yahoo echt interessante und folgenswerte Dienste auf den Markt. Zusätzlich scheint die Suche auch optimierter zu sein. Ein Beispiel dafür wäre in John Batelle’s Blog gezeigte Vergleich über die Suche nach aktuellen Superbowl Ergebnisse.
Ebenso schlägt sich die überarbeitete Yahoo “Privacy Policy” positive auf den eigenen Aktienkurs aus. So im Artikel vom 17. Dezember 2008 aus dem Yahoo Finanzteil nachzulesen. Ende Januar meldet Reuters das verhältnismäßige “gute” dritte Quartal der Yahoo Aktie, entgegengesetz von Wall Street Erwartungen.
Folgende Services hat Yahoos im Portfolio:
Vertical Lense Search mit dem Namen YAHOO! SEARCH BOSS (Build Your Own Search Service)
Ein interessanter Ansatz, den Index und Suchalgorithmus von Yahoo! zu nutzen. Entwickler haben nun die Möglichkeit in ihrer Applikation die “offnere” API zu nutzen, die bisher mehr Restriktionen hatte. Ein Punkt, der an der Deep Search Konferenz angesprochen wurde. Stichpunkt “Demokratisierung von Suchmaschinen”. Techcrunch als eines der ersten Webseiten durfte diesen exklusiven Dienst nutzen.
Gestern am 4. Februar kündigt Yahoo! den neuen Dienst Search Pad an. Ein Tool, der bei der online Recherche unterstützt, Webseiten, Quellen, Informationen, Texte zu verwalten. Ein Video veranschautlich das
Von einigen schon bekannt, die Yahoo! User Interface Library (YUI) für interaktive Webanwendung auf Basis von Javascript.
Yahoo Glue – eine Art Aggregator für verschiedenen Medien (Websites, Bilder, Videos). So überblickt man auf einer Seite ein bestimmtes Thema. Aber auch noch Betaversion (Stand 5. Februar).
Vieles mehr findet man auf der Entwickler Website von Yahoo (YDN).
Was bietet Yahoo noch so? Flickr, VIZIO (Zusammenarbeit mit Samsung, Sony, LG Electronics), Vermarketet NetLog (eines der führenden Social Networks in Europa), mehr findet ihr auf der Yahoo Meilenstein Website. Ebenso zeigt der Blick auf alle Yahoo! Dienste, was die noch so drauf haben.
Kelkoo (Preisvergleich) gehörte auch einst zu Yahoo! doch bei ihrer miesen wirtschaftlichen Lage hat Yahoo es wieder verkauft. Gekauft für 475 Mio € und verkauft für ca. 100 Mio €. Toller Output was?
So viel zu Yahoo!. Gespannt wie die Firma sich weiter entwickelt.
…to allow someone great latitude. So heißt der Artikel-Titel auf Englisch. Und viel Freiheit möchte Google Latitude den zukünftigen Mobiltelefon-Nutzern “schenken”.
Google Latitude ist ein Dienst, über den ein Handy-Nutzer seine aktuelle geographische Information anderen Freunden und Bekannten mitteilen kann. Jetzt werden alle Datenschützer laut schreien. Wie? Was? Die Leute können sich noch mehr gläsernd zur Schau stellen? So wird die Diskussion angefeuert. Da wird Gerald Reischl, Autor des Buches mit dem Titel “Die Google Falle“, wieder genügend Zündstoff haben für seine nächste Auflage.
Die Idee wie Google es mit Latitude aufnimmt ist nichts Neues. Anbieter wie Whrrl, Helio oder Loopt können das schon lange. Das Neue an Latitude ist die Entkoppelung der Hardware. Es ist auf jedem Mobiltelefon mit einer Java Runtime installierbar. Das bedeutet auch auf dem heimischen Desktop Computer oder dem mobilen Notebook ist es lauffähig.
Den Dienst kann man sich ganz einfach vorstellen, wie eine Kontaktliste in einem Messenger Programm. Der Nutzer kann je nach Kontakt auswählen, ob er seine geographische Position mit einem anderen teilen möchte oder nicht. Das funktioniert sowohl einseitig als auch beidseitig.
Und wer allen seine Positionen verrät und das 24/7/365 ist selbst Schuld. Die Frage ist nur, was macht wieder Google mit den Daten, gibt es da eine Art Standleitung, die ständig Positionen an Google sendet? Das Online Magazin Fastcompany sieht in seinem Artikel über Google Latitude alles sehr positiv. Meiner Meinung nach etwas zu positiv. “Ach macht euch doch keine Sorgen, alles etwas seltsam doch Google ist ach so toll, wird schon nicht schief gehen.” Ein etwas kritischeren Artikel von FAZ gibt es auch – aber etwas komisch geschrieben, finde ich.
Wie Google Latitude funktioniert zeigt das folgende Video:
Eine bessere Sprecherin hätten die bestimmt aussuchen können. Hört Euch mal an wie sie “LATITUDE” ausspricht. Und der Rest hört sich auch abgelesen an und etwas überakzentuiert. Geht gar nicht!!!
Zum Abschluss natürlich der Link zu Google Latitude selbst. Viel Spaß beim ausziehen!
Gestern erst darüber gebloggt und die solidarischen Töne für Markus Beckedahl, Betreiber von netzpolitik.org, gehen stetig weiter. Dass er nicht nur Unterstützung von den unteren Reihen erhält ist ganz besonders amüsant. Nicht das ein Fall wie dieser, in dem private Daten herausgegeben wurden, sondern gleich Tausende sich auf das kleine Kätzchen mit den großen Augen stürzen und es versuchen vom Baum herunter zu holen. Die FDP, die Grünen, eine Anwaltskanzlei aus Berlin, die Helferliste wird sicher länger und länger. Und jeder will natürlich auch sein Speck ab haben. Riesen Medientamtam. Er wird hochgelobt und hat schon einen leichten Touch eines modernen Robin Hoods. Aber nun mal ehrlich, das die Veröffentlichung des Memos nicht geahndet wird, war doch sehr unwahrscheinlich. Hätte die Bahn nichts dagegen gemacht, so hätte man sich auch gewundert. Ebenso wäre eine Welle von Gorillabrüllern gekommen, vielleicht nur nicht so groß und so schnell.
Mal so zwischendurch ein Zitat: “Wir beraten Sie in allen Fragen rund um die Verarbeitung und den Schutz personenbezogener Daten. Entsprechend Ihren Bedürfnissen entwickeln wir Strategien und Lösungen, die den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Ihre kaufmännischen Ziele und Interessen stehen dabei für uns im Mittelpunkt. Bei Bedarf führen wir frühzeitig eine Abstimmung mit den zuständigen Behörden herbei.” (Die beratende Anwaltskanzlei, 2009)
Vielleicht erhoffen die sich, dass die Bahn sie als Paragraphenakrobat beim nächsten Bühnenauftritt engagiert.
Und wie hat alles begonnen, mit dem zwitschernden Vogel der ganz leise Töne von sich gegeben hat. “Das arme Kätzchen sitzt im Baume” piep piep piep. Katzen und Vögel vertragen sich aber auch nur in der Realität (Je nach Sättigungsgrad).
So da muss ich mal weiter an die Thesis. Schreibe hier ja schon mehr…
P. S.
Das Wort “STASI BAHN” ist ganz verdächtig. Könnte zum Unwort des Jahres werden. Das Logo oben könnt ihr gerne weiter nutzen. Ist von Marke Eigenbau aber bitte beachten.