
Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.
Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.
Einträge der Kategorie Social Networking
30. Juni 2009 um 16:03:19 ·
Abgelegt unter Social Networking
Vor kurzem bin ich auf ein Enterprise-Content-Management System gestolpert und habe die Website des Unternehmens in einer passenden XING-Gruppe verlinkt. Ohne wirklich viel Informationen zu hinterlassen habe ich geschrieben “In kurzen Worten: http://www.opentext.com/“. Ich kenne das Produkt nicht genau und wollte es eigentlich nur in der Gruppe mitteilen, dass es so was gibt. Einen Tag später meldet sich der Moderator der Gruppe und hinterlässt folgende Nachricht:
ich möchte Sie höflichst auf den Code of Conduct dieser Gruppe hinweisen – für rein vertriebliche Beiträge haben wir das Forum Marktplatz eingerichtet, wohin ich diesen Beitrag nun auch “geschoben” habe. In Zukunft bitte ich Sie sich an diese Regeln zu halten – da es den übrigen Mitgliedern hier in diesem Forum um einen Erfahrungsaustausch geht.
Ferner ist es auch in Bezug auf die von Ihnen beworbene Lösung wenig hilfreich nur auf eine Website hinzuweisen – ohne den Leser Hintergrund, Kontext und Argumente für die Lösung zu bieten. IMHO ist das noch nicht einmal 1.0 – sondern eher 0.0 und das in einem 2.0 Forum – das kommt mit Verlaub nicht gut an und unterstützt nicht gerade Ihre Glaubwürdigkeit.
Was haltet ihr davon? Ich fand das etwas deplaziert und kann solche Reaktionen überhaupt nicht ab haben. Ersten sollte er sich erst mal richtig informieren, wer da was schreibt. Seit wann bewerbe ich ein solches Produkt und möchte es in XING vertreiben? Sicher hat er teilweise Recht, dass man etwas mehr Informationen hinterlassen könnte. Aber oft fallen mir Webseiten in die Hand und ich denke sofort an diesen und jenigen, dem ein Hinweis auf diese Webseite evtl. weiterhelfen kann.
Der allerletzte Satz war ein Tiefschlag für mich. Wer ist dieser Mann, der es “mit Verlaub” meine Glaubwürdigkeit anzuzweifeln. Und was ist bitte überhaupt ein 2.0 Forum!!! Lieber Herr Moderator drücken Sie mal nochmal die Schulbank oder machen Sie einen Kurs im Bullshit-Bingo. Ich bin auch in 2 Gruppen Moderator und weiß wie ich die Mitglieder zu behandeln habe und wie man sich verhält. Wenn er schon auf einen “Code of Conduct” pocht sollte er sich diesen nochmals durchlesen denn:
- Bedenken Sie, wie andere Ihre Beiträge interpretieren könnten, schreiben Sie deshalb bitte möglichst verständlich und präzise
- XING ist eine internationale Plattform, auf der unterschiedliche Kulturkreise zusammentreffen. Berücksichtigen Sie deshalb, dass sich das Kommunikationsverhalten anderer Mitglieder von Ihrem eigenen unterscheiden kann.
- Bedenken Sie, wie andere Ihre Beiträge interpretieren könnten, schreiben Sie deshalb bitte möglichst verständlich und präzise
Wie interpretiere ich seine Nachricht? “Hey Du, lass diese blöde Werbung hier in meiner Gruppe. Das bringt doch nix einfach son Link zu posten ohne was darüber zu sagen. Ich bin der dicke Macker hier in der Gruppe und kann jeden blöd von der Seite anmachen.” Ja und da ich gerade in Vietnam sitze kommt sicherlich auch noch Punkt 2 hinzu. Und lieber Herr Moderator, ich rate Ihnen niemals so mit asiatischen Kunden oder Partnern zu sprechen. Verständlich hatte er es formuliert. Ganz klar und deutlich. Und hat nun hat er einen Gruppenmitglied weniger zu verwalten. Enterprise 2.0, pfff. Ist doch eh alles überbewertet.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass auf XING sich ein paar Profilierungsaktivisten rumtummeln, die durch Premium Account Icon, Moderator Icon und Ambassador Icon
sich für etwas Besseres halten. Da fehlt mir ja nur noch der letzte Icon und ich darf mich auch in den Höhen der Web-Evangelisten mich bewegen.
Hiermit habe ich Dampf abgelassen. Wie ihr seht, ist hier alles anonymisiert. Bestimmt kommt dieser Moderator noch auf die Idee mich zu verklagen wegen Verleumdung 2.0
03. März 2009 um 18:37:35 ·
Abgelegt unter Gedanken, Internet, Social Networking

Kaum sind 10 Jahre vergangen. Die dot-com Blase hinter uns und wir sitzen mitten drin bzw. dran. Zuse I, Zuse II… 386er, Pentium, Computer-Clouds, Content Delivery Networks und alles was so an Hardware und Diensten waren und sind. ARPA-Netz, Interconnected Network (Internet) und was haben wir nun? Heute ist es mehr als eine Verbindung zwischen ein und mehreren Netzwerken. “Höher weiter schneller” wird es so oft sportlich gemeint. Der Wettbewerb um neue Technologien und Dienste gleicht einem exponentiellem Wachstum, was Kevin Kelly 1998 in seinem Buch NetEconomy andeutete. Mehr Bandbreite, bessere Bildqualität, ja High Definition (HD) muss es sein. Aber bitte alles ganz klein. Ein süßes Net(t)book oder lieber doch ein Airbook. Ein CD-Laufwerk? Was ist das? Ach ja USB und Firewire gibt es auch noch. Ich kenne nur W-Lan oder wenn es sein muss auch mal Ethernet.
Upload, Download, Uplink, Downlink. Digitale Presswurst durch den Kabelsalat der Erdschichten. Von einem Ende bis zum anderen Ende der Welt. Wie wir wissen hat die Wurst ja zwei Enden. Und bald müssen wir ganz fest pressen, dass noch was rauskommt, oder nicht? Vielleicht hilft ja Ulrich Lohmann weiter. 500 mal mehr Wurstsatz hat seine Erfindung. Microsens hat sich als Marktschreier angeboten. Und woher kommt diese tolle, dicke, schnelle Wurst? Der Lohmann hat sein Meister in Hagen gemacht. Heureka hat ihn wohl angelacht.
Weg von der Wurst. Was macht denn der Wurstkonsument so? Erhöhter Digitaler Konsum vereinsamt die Menschen oder macht sie sogar krank? So das Spiegel-Ei. Oder doch nicht, wie Bitburger entgegensetzt. So studieren die Wissenschaftler früher das Internet und heute nutzen sie es um den Menschen zu studieren. Erst außenrum dann innenrum oder doch andersrum? Niclas Lumann, was der da wohl zu sagen hat?
Der Wurstverzehrer entblöst sich auf Facebook und Twitter. Hat Freunde hier und Freunde da, mal real mal nur digital. Hat das Spiegel-Ei mal wieder sein Senf dazu gegeben. Ein gefundenes Fressen für die Datenkrake und Personensuchdienste. Damit wir bald sicherer durch die Wurst und mit ihr surfen, gibt es bald vielleicht ein elektronischen Ausweis, ertönt es aus dem Hofe von Fraun. Und damit die Wurst auch immer schön kalt bleibt, brauchen wir zukünftig vielleicht kein Kühlschrank mehr. Bitburger braucht dann auch kein Eis-Kühlfach.
In diesem Sinne. Prost! Auf das Internet.
25. Februar 2009 um 13:14:58 ·
Abgelegt unter Google, Internet, Programmieren, Social Networking

Viele Anwendungen wie Facebook, Flickr, Youtube und Google Maps haben einen gewissen Mehrwert für uns Internetnutzer gebracht, doch betrachtet man diese Dienste abgeschottet, so stehen sie fest in Ihrem System. Sind starr, undynamisch und werden irgendwann langweilig.
Aber glücklicherweise gibt es APIs (Application Programming Interfaces). Über diese Schnittstellen, können Entwickler Daten von den genannten Diensten abrufen und auf ihrer Eigenen Anwendung einbinden. In umgekehrter Richtung geht das natürlich auch, doch kenne ich noch keine Anwendung die diese tut. Anwendungen die verschiedene Datenquellen nutzen, nennt man Mashup. Zu Veranschaulichung hier eine Darstellung:

Es entstehen neue Formen von Diensten, die neue Perpektiven auf Informationen zeigen. Twitter alleine zeigt 140 Zeichen, kleines Avatar und das Profil des Nutzers lassen ein Blick auf die Identität zu. Wer steht in Verbindung mit wem? Wo sitzt der Twitterkontakt? Welche Auswirkung haben seine Tweets (so wird die Nachricht mit max. 140 Zeichen genannt) auf andere Twitterer Nutzer.? Die Visualisierung von Collaborativen System wie Twitter, ermöglicht es uns neue Interpretationen von Daten und Trends zu entdecken (für Unternehmen ein ganz besonderer Vorteil).
Heute habe ich ein Dienst entdeckt, namens Twittermap. Wie in der Darstellung schon zu sehen, benutzt Oliver Heeger (Entwickler von Twittermap) die Google Maps API und Twitter API und erzeugt ein ganz neuen Zugang zu Tweets. Tweets von Personen erscheinen zeitverzögert auf einer Karte, die @map_de, @map_eu, @map_tv in Twitter folgen.
Anmerkung: Anscheinend muss man @map_de nicht folgen, es reicht auch darüber zu twittern z. B. indem “twittermap” im Tweet genannt wird.

Links:
twittermap.de
twittermap.tv
twittermap.eu
P. S: Geo-Daten von Twitter und der Lokalisierung der Tweets weicht etwas ab.
07. Februar 2009 um 12:09:07 ·
Abgelegt unter Privat, Social Networking

Wer Lust und Interesse hat in meiner XING Gruppe teilzunehmen ist herzlichst eingeladen. Hatte nämlich vor kurzem eine Mail von XING erhalten, ich solle doch mal aktiv die Gruppe um Mitglieder werben. Sonst wird die Gruppe gelöscht!!! Auf auf, wem das abstrakte Thema Tagging schon immer heiß interessiert hat. Hier ist die Gruppe https://www.xing.com/net/tagging/